Wie schön, dass du geboren bist! Jeder hat einmal Geburtstag.

Es gibt wenig Dinge, die alle Menschen aller Zeiten miteinander verbindet. Aber eines ist klar: Alle Menschen wurden einmal geboren. Als ChristInnen vertrauen wir darauf, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt ist.
Dieses Motto stand über dem bunten Nachmittag am 23. April 2022 im Evangelischen Gemeindehaus Mülheim-Kärlich. Nachdem Simone Billig und Heiko Steffens als Mitglieder des Presbyteriums die Idee vorgelegt hatten, Menschen endlich wieder einzuladen, um miteinander zu reden, zu singen, zu spielen, und Kuchen zu essen, wurde das Projekt gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen und unserer Küsterin Frau Steffens umgesetzt.
Die Familie Klier hat den ganzen Nachmittag musikalisch begleitet, die bekannten Liedzeilen luden oft zum Mitsingen ein. Frau Annett Ignatius-Fenz rätselte mit uns, welcher Prominente wann Geburtstag hat, Heiko Steffens warf Dali Klick an die Leinwand und Simone Billig fragte „Wer wars?
Während es bei manchen Spielen kleine Gewinne gab, wurden bei diesem Spiel für jede „Nein“ Antwort für ukrainische Kinder gesammelt, so dass insgesamt an diesem Nachmittag über 200 Euro zusammenkamen.
Der Sektempfang und eine kleine Fotoecke rundeten das Programm ab. Ellen Gräf, Evelyn Bornschier und die Konfirmandinnen Victoria, Isabell, Lina, Janina und Emilia verteilten Kaffee und Kuchen, schauten, dass es allen gut ging und organisierten den Rahmen der Veranstaltung.
„Man spürt, dass diese Gemeinde lebt.“ „Danke für den schönen Nachmittag.“ „Endlich sieht man sich wieder.“ Diese Reaktionen haben uns unendlich gefreut, denn auch wir waren so froh, endlich wieder so viele Menschen zu sehen. Und ja- es ist geplant, dass wir uns wiedersehen!
Seien sie gespannt.

Dem Leben begegnen – Ostern auf dem Hauptfriedhof

Zum ersten Mal gab es am Ostersonntag nachmittags ein besonderes Angebot auf dem Hauptfriedhof: Die evangelischen Gemeinden Lützel, Koblenz-Mitte, Pfaffendorf sowie Urmitz-Mülheim hatten zu Begegnung und Gespräch an der Kapelle Beatusstraße eingeladen. Im Zentrum stand eine musikalisch gestaltete Andacht (Orgel: Christian Tegel, Violine: Nikolai Leschenko sowie der Posaunenchor des Gemeindeverbandes), die von Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt gestaltet wurde. Vor der Kapelle wurden Kaffee und Ostergebäck angeboten. Zahlreiche Gäste kamen gezielt zu diesem Angebot auf den Friedhof, für das ein Zeitungs-Artikel sowie persönliche Einladungen geworben hatten. Aber auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die am Ostertag die Grabstätten verstorbener Angehöriger auf dem Friedhof besuchten, nahmen interessiert am Programm teil, das vom Pfarrteam (Marina Brilmayer, Vera Rudolph, Marina Stahlecker-Burtscheidt und Peter Stursberg) aus den vier beteiligten Kirchengemeinden vorbereitet wurde.

Peter Stursberg

It`s crime-Time!

Am Samstag, den 26 März 2022 um 19.00 Uhr ging es los. Begegnungen verändern uns, indem sie uns mit dem Anderen konfrontieren. Geschichten, Erzählungen, Romane und Krimis eröffnen uns neue Räume. Nachdem uns die Pandemie auf Abstand gezwungen hat, spüren wir verstärkt, wie wichtig zwischenmenschliche Kontakte sind. Natürlich einfacher ist es zu Hause zu bleiben. Bei sich. Hier wird man nicht in Frage gestellt, das ist bequem. Aber vielen genügt das nicht und so sind sie froh, dass es wieder Anlässe gibt, Menschen zu begegnen, über Texte ins Gespräch zu kommen. Oder einfach nur zuzuhören. Die Motivationen zu diesem Abend ins Paul-Gerhardt Haus zu kommen waren vielfältig. Lust auf Gemeinschaft, Neugier auf die „gruseligen“ Texte, Freude am Gespräch. Fast 40 Menschen kamen unter den aktuellen Corona Regeln zusammen. Das Seniorenkabinett „Junges Gemüse“ von der Untermosel hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene eine wunderbare Literaturlesung geboten. :
„Mit 328 PS in 5,5 Sek. Auf hundert.“ „Anruf nach 24 Jahren.“ „Dieses Blut ist kein Theaterblut.“ – waren einige der gelesenen Krimis. Fast zwei Stunden Spannung und Freude wurden uns geschenkt. Und ich sage im Namen aller Danke. Danke dem Seniorenkabarett „Junges Gemüse“ unter der Leitung von Frau von Assel, Danke dem Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene. Ein ganz besonderer Dank gilt allen SpenderInnnen, 208 € kann an die Kinderkrebshilfe Gieleroth e..V. überwiesen werden. Es war ein gelungener Abend.

Ökumenisches Friedensgebet

Angestoßen von Frau Irmgard Steffens und Frau Inge Becker ging alles ganz schnell- Frau Anja Kruse aus dem Pfarrgemeinderat und ihr Mann stellvertretender Vorsitzende des Presbyteriums organisierten gemeinsam mit Frau Stahlecker-Burtscheidt eine kleine Andacht vor dem Haus der Begegnung in Rübenach am 29. März abends um 18.00 Uhr. Leider war Herr Roos aus gesundheitlichen Gründen verhindert. Herr Oster, der katholische Kirchenmusiker, war sofort bereit die musikalische Gestaltung in die Hand zu nehmen.

Kerzen wurden entzündet, Gebete gesprochen, Stille Raum gegeben. Denn es ging um ein Zeichen gegen den Krieg. Durch keine der Kerzen kann den Waffen Einhalt geboten werden. Aber jede Kerze ist Zeichen der Solidarität und der Sehnsucht nach Frieden.

Die Evangelische Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim hat einen neuen Prädikanten.

Zu Beginn der Passionszeit, am 6. März 2022, wurde Harald Kruse feierlich in einem bewegenden Gottesdienst durch den Superintendenten des Kirchenkreises Koblenz, Rolf Stahl, ordiniert und in sein neues Ehrenamt eingeführt. Damit ist ihm künftig erlaubt, Gottesdienste und Abendmahl zu halten sowie Taufen und Beerdigungen zu leiten. An dem Gottesdienst nahmen Freunde aus England und Polen sowie der Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland und KollegInnen und PresbyterInnen teil.

Seit Jahrzehnten engagiert sie Herr Kruse ehrenamtlich in der Kirchengemeinde, unter anderem als Stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums. Seine Begeisterung für Gott und den Glauben teilt er mit seiner Frau, die sich ehrenamtlich in der katholischen Kirche engagiert. In seiner ersten Predigt als Ordinierter erinnerte Herr Kruse an die Zwiespältigkeit, die Christinnen und Christen gerade jetzt angesichts der Zerrissenheit und der Gewalt in der Welt ausgesetzt sind. Ein Pauluswort aufgreifend wies er darauf hin, dass Liebe, Gerechtigkeit und Wahrheit die „scharfen Waffen“ der Christinnen und Christen seien, die gerade deshalb von autoritären Regimen unterdrückt würden.

Schon während seiner mehr als zwei Jahre dauernden Ausbildung hat Herr Kruse Gottesdienste in der Gemeinde gefeiert, die für sie eine Bereicherung sind, gerade weil er im Sinne des Priestertums aller Gläubigen Erfahrungen und Sichtweisen einbringt, die aus Bereichen außerhalb der Kirche stammen.

Weihnachtskrippen entdecken

Die biblische Weihnachtsgeschichte erzählt die Geburt Jesu Christi. Gottes Sohn kam in einem Stall in Bethlehem zur Welt, wurde in Windeln gewickelt und in eine Futterkrippe gelegt. Bis heute fasziniert diese Geschichte die Menschen. Diese Faszination drückt sich in den Figuren der Weihnachtskrippen aus, die unter anderem geschnitzt, gedrechselt oder aus Masse hergestellt werden. In der Verschiedenartigkeit von Material, Machart und Größe erzählt jede Krippe ihre eigene Weihnachtsgeschichte – eine Geschichte der Hoffnung.

In vielen Ort in Deutschland gibt es zu Weihnachten einen Weg für diese Krippen. Man geht von Haus zu Haus und schaut sich verschiedenartige Krippen an.

Wäre es nicht schön, so einen Krippenweg bei uns in Koblenz-Rübenach zu haben?

Stellen Sie sich vor, wenn bei zahlreichen Häusern Krippen in unterschiedlichsten Formen und aus unterschiedlichsten Materialen stehen. All diese Krippen kann man auf seinen Rundgang beschauen. An Hand eines Flyers, wo alle Krippen aufgelistet sind, wird man durch Rübenach geführt.

Um dieses in die Realität umzusetzen, suche ich weitere Organisatoren, die mir mithelfen die folgenden Punkte abzuarbeiten:

  • Aufruf zur Krippen-Bereitstellung
  • Führung einer Liste mit den Krippen-Aufstellern
  • Entwicklung eines Flyers ggf. Sponsorensuche
  • Usw.

Lass uns zusammen in Rübenach einen Krippenweg organisieren.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu mir selber:

Name: Matthias Krieger
Alter: 57 Jahre
Kinder: 2
Beruf: Dipl.-Ing. Fachrichtung Holztechnik
Römisch-Katholisch

Meldet euch bei mir unter: Matzekrieger@web.de mit dem Betreff: Krippenweg

In großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Frau Irmgard Sonntag

Die Evangelische Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim trauert um ihre ehemalige Küsterin Frau Irmgard Sonntag. Frau Sonntag hat ehrenamtlich und zum Teil hauptamtlich als Küsterin im Haus der Begegnung alle Gottesdienste seit 1995 bis 2018 voller Freude und mit großem Engagement vorbereitet und begleitet. Durch ihre Herzlichkeit hat sie das Haus zu einem wirklichen Haus der Begegnung gemacht. Darüber hinaus hat sie sich ehrenamtlich in der Frauenhilfe und im Besuchsdienst der Gemeinde engagiert. Ihre „Geburtstagskinder“ wurden nie vergessen, kein Weg war ihr zu weit, kein Wetter zu schlecht. Sie hatte ein offenes Ohr für alle Anliegen und hat dort geholfen, wo Hilfe notwendig war. In der Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten und in dankbarer Erinnerung nehmen wir von ihr Abschied und erbitten Trost und Kraft für ihre Familie. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Töchtern, Schwiegersöhnen, Enkeln und Urenkeln.

Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt

Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim Harald Kruse

Wunschbaum

Wie bereits schon im vergangenen Jahr, so konnten wir auch jetzt unsere Wunschbaum-Aktion coronabedingt nicht realisieren.
Aber mit den vorhandenen Spendengeldern konnten wir von der Flutkatastrophe besonders hart betroffene Kinder im Ahrtal beschenken. Über Kontakte vor Ort haben wir Wünsche erhalten, Geschenke besorgt und mit viel Liebe verpackt und verschickt.
Am 4. Adventssonntag haben dann Dörte und Rosemarie die Päckchen direkt nach Bad Neuenahr zu den Familien gebracht. Für eine jesidische, alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, ein Junge 7 Jahre und ein Mädchen 10 Jahre alt, hatte Dörte auch noch einen kleinen Weihnachtsbaum mit Ständer besorgt, da in ihrer Behelfswohnung unter dem Dach für einen größeren Baum kein Platz vorhanden ist. Die Freude darüber war natürlich riesengroß,
Inzwischen haben sich die Beschenkten alle gemeldet und nochmals ihre Freude und ihren Dank darüber geäußert, dass wir an sie mit so viel Liebe gedacht haben.
Über Dörte hat sich eine Bekannte aus dem Osten gemeldet, die jedes Jahr eine Weihnachtswelt organisiert. Sie hat an vier Familien Pakete mit Weihnachtsschmuck verschickt.
Wir fanden alle, dass das eine absolut gelungene Aktion war, die den Beschenkten, aber auch uns viel Freude bereitet hat und dem Weihnachtsgedanken entspricht.
Das Wunschbaumteam Dörte, Rosemarie, Simone, Silke und Ursula

Rückblick auf den Literaturgottesdienst am 26. März 2022

It`s crime-Time!

Am Samstag, den 26 März 2022 um 19.00 Uhr ging es los.

Begegnungen verändern uns, indem sie uns mit dem Anderen konfrontieren. Geschichten, Erzählungen, Romane und Krimis eröffnen uns neue Räume. Nachdem uns die Pandemie auf Abstand gezwungen hat, spüren wir verstärkt, wie wichtig zwischenmenschliche Kontakte sind. Natürlich einfacher ist es zu Hause zu bleiben. Bei sich. Hier wird man nicht in Frage gestellt, das ist bequem. Aber vielen genügt das nicht und so sind sie froh, dass es wieder Anlässe gibt, Menschen zu begegnen, über Texte ins Gespräch zu kommen. Oder einfach nur zuzuhören.

Die Motivationen zu diesem Abend ins Paul-Gerhardt-Haus zu kommen waren vielfältig.

Lust auf Gemeinschaft, Neugier auf die „gruseligen“ Texte, Freude am Gespräch.

Fast 40 Menschen kamen unter den aktuellen Corona Regeln zusammen. Das Seniorenkabinett „Junges Gemüse“ von der Untermosel hat in Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene eine wunderbare Literaturlesung geboten:
„Mit 328 PS in 5,5 Sek. Auf hundert.“ „Anruf nach 24 Jahren.“  „Dieses Blut ist kein Theaterblut.“  – waren einige der gelesenen Krimis.

Fast zwei Stunden Spannung und Freude wurden uns geschenkt.

Und ich sage im Namen aller Danke.

Danke dem Seniorenkabarett „Junges Gemüse“ unter der Leitung von Frau von Assel,

Danke dem Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene.

Ein ganz besonderer Dank gilt allen SpenderInnen, 208 € kann an die Kinderkrebshilfe Gieleroth e.V. überwiesen werden.

Es war ein gelungener Abend.