Bildergeschichte: Sturmstillung

Hallo, liebe Kinder, liebe Eltern,

hier ist eine kurze Andacht für die Kleinsten in unserer Gemeinde. Ich bitte die Eltern, deren Kinder noch nicht lesen können, ihren Kindern zu helfen.

Ja, wir leben in unruhigen, stürmischen Zeiten. KIGAs und Schulen sind geschlossen, die Eltern sorgen sich um die Zukunft. Die Kinder merken es auch, dass sich vieles geändert hat. Das macht manchen Kindern vielleicht Angst.

Da seid ihr nicht allein. Auch damals, als Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war, gab es stürmische und unruhige Zeiten.

Davon möchte ich euch heute erzählen.

Jesus und seine Jünger sind auf einem Boot auf dem See Genezareth. Sie fahren über den See. Jesus ist müde und legt sich hin und schläft auch schnell ein.

Seht ihr Jesus, wie er auf dem Heu schläft?

Doch auf einmal kommt Wind auf, die Wellen werden immer höher. Der Sturm peitscht über das Wasser, die Wellen lassen das kleine Holzboot wie ein Spielball hoch und runter schaukeln. Wasser kommt ins Boot.

So ein starker Sturm! Die Jünger bekommen Angst, dass das Boot kentert und sie alle ertrinken.

Jesus schläft ruhig weiter, tief und fest.

Die Jünger rufen laut: „Jesus, hilf uns! Wir werden ertrinken!“ Sie schütteln Jesus wach.

Jesus steht auf, seht ihr das auf dem Bild? Er lächelt und hat überhaupt keine Angst!

Jesus fragt seine Jünger: „Habt doch keine Angst! Ich bin bei euch!“ Und Jesus beruhigt den See.
Es wird ganz windstill und das Boot gleitet wieder ruhig über den See.
Die Jünger sind ganz erstaunt, sie freuen sich, dass sie am Leben sind und Jesus ihnen geholfen hat.

Nun setzen sich die Jünger hin und Jesus sagt: „Ich bin immer für euch da und helfe euch.“

Und so wie die Jünger in ihrer Angst nach Jesus gerufen haben, so können wir Jesus auch rufen, wenn wir Angst haben. Wir können beten, dass er uns hilft und beschützt.
Immer wenn wir glauben, wir brauchen Hilfe, dürfen wir jederzeit Jesus wecken und ihm im Gebet erzählen wovor wir Angst haben. Er ist immer für jeden von uns da!

Nun gibt es für euch eine Bastelanleitung, um ein Papierschiff zu falten.
Dazu braucht ihr festes Papier, DIN4 Format, rechtwinklig. Es kann ein buntes Tonpapier sein oder einfach weißes Papier, was ihr später noch bemalen könnt.

Bastelanleitung

  1. Faltet das Blatt zur Hälfte zu einem doppellagigen kleineren Rechteck. Die Öffnung liegt nach unten.
  2. Faltet es nochmals zur Hälfte zum Rechteck und öffnet es wieder. So erhaltet ihr die senkrecht verlaufende Mittellinie. Faltet die rechte und linke äußere Ecke entlang der Mittellinie.
  3. Klappt die überstehende untere Seite nach oben auf die gefalteten Dreiecke. Führt diesen Schritt auch auf der Rückseite durch. Klappt die rechts und links überstehenden Ecken nun noch auf die andere Seite um, sodass ein großes Dreieck entsteht.
  4. Öffnet das entstandene Dreieck, das aussieht wie ein Hut, von unten her, dreht es und legt es zu einem Quadrat hin.
  5. Faltet die untere Spitze nach oben. Dreht die Faltarbeit um und führt den Faltschritt auch auf der Rückseite durch.
  6. Jetzt öffnet ihr das Dreieck erneut von unten, dreht es und legt es als Quadrat vor euch hin. Danach zieht ihr die oberen Spitzen auseinander und es entsteht das Papierschiffchen.
  7. Zieht es noch richtig auseinander und bringt es in Form, damit es gut stehen und später auch schwimmen kann.

Wer möchte kann sein Schiffchen noch bunt anmalen. Oder ihr steckt einen Stab mit einem kleinem Blatt Papier als Segel oben durch die Spitze. Ihr könnt das Papierboot in eine großen Schüssel Wasser setzen und pusten. So treibt ihr wie der Wind das Boot voran

Bis Ostern! Tschüss eure Maritta

Kindergottesdienst in der Passionszeit – Thema Fastenzeit

Hier ist ein Angebot an unsere Kleinsten in der Gemeinde. Einige Kinder können ja schon lesen, andere brauchen die Hilfe von einem Erwachsenen, der hier vorliest. Danke.

Hallo, liebe Kinder,
ihr habt sicher schon erfahren müssen, was verzichten heißt. Zum Beispiel möchtet ihr ein Eis, aber die Mutter sagt nein. Darauf musst du heute verzichten, es ist noch zu kalt draußen. Oder du möchtest ganz viel Schokolade und Süßigkeiten essen, aber es ist nicht gesund für dich. Erwachsene sagen auch oft: ich bin zu dick, – ich mache eine Fastenkur. Das heißt, man isst weniger und hofft damit abzunehmen. Wir wollen uns heute mit dem Fasten im christlichen Sinne beschäftigen.

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir sprechen gemeinsam:   Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn.

Wir beten:

Lieber Gott, oft ist unser Tagesablauf so gefüllt, dass wir nicht auf andere achten. Jetzt ist die Zeit dafür unser Herz weit zu öffnen undhören, damit wir erkennen, wo wir gebraucht werden, wem wir helfen können. Amen

Lied: Singt das Lied der Freude

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. 
Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt
.
Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.

Wir denken an alle Kinder, die in der letzten Zeit Geburtstag hatten, und wünschen ihnen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Wir können die Eltern bitten eine Spende für die Klinikclowns zu geben. Seht mal auf der Homepage unter der Kindergottesdienstseite, da ist ein Bericht vom Besuch der beiden Clowns bei uns im Kindergottesdienst.

Lied: Du bist da wo Menschen leben

1. Du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist; du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist.
2. Du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist, du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist.
3. Du bist da, wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist, du bist da wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist.

Die Zeit bis Ostern ist die Fastenzeit, – die Zeit, in der wir auf etwas verzichten.
Wir können auf Süßigkeiten verzichten.
Wir können auf Streitigkeiten verzichten.
Und in diesen Wochen müssen wir auf den Umgang mit anderen Menschen verzichten.

Gerade in dieser Zeit, in der eine Zeit eine Krankheit, der Coronavirus, viele Menschen krank werden lässt, merken wir, dass wir auf vieles verzichten müssen, was für uns alle selbstverständlich ist:

Der Kindergarten hat zu. Die Schulen sind geschlossen. Viele Eltern müssen zu Hause bleiben, weil sie nicht zur Arbeit gehen dürfen. Die Kinder dürfen nicht auf den Spielplatz, die Sportplätze und Hallenbäder sind geschlossen, wir dürfen nicht mit vielen Menschen zusammen sein.

Jetzt lernen wir, unsere Zeit anders einzuteilen.
Wir sind zuhause, haben viel Zeit, auch Zeit für Gott.
Wir haben Zeit zu hören und zu sehen, wer ist traurig, wem kann ich helfen.

Die Zeit zuhause ist aber auch eine Zeit, Streitigkeiten zu beenden, zusammen mit dem Bruder, der Schwester zu spielen, auch wenn er oder sie uns z. B. unseren Legobau oder das Puzzle kaputt gemacht hat.

Es ist Zeit die Oma oder den Opa anzurufen, oder ein schönes Bild zu malen und es den Großeltern zu schenken.

Es ist Zeit zu singen, zu basteln und zu beten!

Und das wollen wir nun auch tun:

Kindermutmachlied:

Lalala  lala,   Lalala  la  la,    Lalala  la  lalala,   lalalalalalalala  la la,          Lalala  la  la,   Lalala  la  lalala,   la.
Wenn einer sagt: „Ich mag dich du, ich find dich ehrlich gut“, dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Ich brauch dich du, ich schaff es nicht allein“, dann kribbelt es in meinem Bauch und fühl mich nicht mehr klein.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Komm, geh mit mir, zusammen sind wir was“, dann wird ich rot, weil ich mich freu`, dann macht das Leben Spaß. Lalala  la  la….
Gott sagt zu dir: „ Ich hab dich lieb und wär so gern dein Freund. Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint!“  Lalala la la….      

Wir wollen ein Smiley basteln. Dazu braucht ihr festes Papier, eine Schere, einen Stift, einige Wollfäden und einen Klebestift.

Ihr malt mit Hilfe eines kleinen Tellers zwei Kreise auf das Papier.

Dann schneidet ihr die Kreise mit der Schere aus.

Auf einem Kreis malt ihr einen traurigeren Smiley und auf dem anderen Kreis einen fröhlichen Smiley.

Aus den Wolle schneidet ihr einige Fäden ab und klebt sie auf die Rückseite eines Kreises. Dann klebt ihr beide Rückseiten der Kreise zusammen. Nun seid ihr fertig.

Mit dem lachenden Smiley könnt ihr bei jemanden, der traurig oder allein ist, ein Lächeln hervorzaubern. Und vielleicht seid ihr auch einmal traurig. Dann könnt ihr den traurigen Smiley euren Freunden oder Familie zeigen und sicher von denen Trost erfahren. Und vielleicht auch einen lachenden Smiley gezeigt bekommen.  Also teilt diese Idee mit euren Freunden!

Wir halten Fürbitten:

Wir beten für die Menschen, die krank sind. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für die Menschen, die in dieser Zeit Angst haben, weil sie keine Zukunft für sich sehen.

Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für alle Menschen, die zuhause sich einsam fühlen. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Gemeinsam beten wir: Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Wir sprechen unseren Segen mit den bekannten Handbewegungen dazu:

Gott, du bist innen und außen und um mich herum. Gieß deinen Segen aus. Du sollst bei mir wohnen. Ich bin dein Haus.

Und zum Schluss singen wir wie immer:

Gottes Liebe

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß. So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß.

Gottes Güte…

Gottes Treue…

Bleibt gesund und Tschüss bis zum nächsten Mal!

Eure Maritta

Wichtige Informationen

Koblenz, den 13.03.2020

Liebe Gemeindeglieder, aus Gründen des Schutzes vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) und infolge einer Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes Koblenz/Mayen-Koblenz müssen unsere Gottesdienste und Veranstaltungen leider bis auf Weiteres ausfallen.

Über die Wiederaufnahme der Gottesdienste werden wir in der üblichen Weise – Presse, Homepage, Aushänge – informieren.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese uns schwerfallende Entscheidung und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und unbeschadet durch die Zeit kommen!

Ihr Harald Kruse

Stellv. Vorsitzender des Presbyteriums

Termine KiGo 2020

Koblenz, den 13.03.2020

Liebe Gemeindeglieder, aus Gründen des Schutzes vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) und infolge einer Allgemeinverfügung des Gesungsheitsamtes Koblenz/Mayen-Koblenz müssen unsere Gottesdienste und Veranstaltungen leider bis auf Weiteres ausfallen.

Über die Wiederaufnahme der Gottesdienste werden wir in der üblichen Weise – Presse, Homepage, Aushänge – informieren.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese uns schwerfallende Entscheidung und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und unbeschadet durch die Zeit kommen!

Ihr Harald Kruse

Stellv. Vorsitzender des Presbyteriums

TeamtreffenKIGOBemerkungen
10.1.12.1.
31.1.9.2.
13.3.22.3.
3.4.12.4. Ostern
24.4.3.5.Konfirmation
5.6.21.6.Ausflug 
JuliSommerferien
21.8.23.8.
11.9.20.9.
25.9.4.10.Erntedank
6.11.15.11.
4.12.13.12.3.Advent

Krippenspielproben:

Donnerstags ab 12.11.20 wöchentlich ; PGH 17.30-18.30 UHr
Generalprobe: Mittwoch 23.12.20 um 17.30 Uhr im PGH

12.11.
19.11.
26.11.
3.12.
10.12.
17.12.
23.12.Generalprobe

Klinik-Clowns zu Besuch im Kindergottesdienst

m Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim wird dieses Jahr für die Klinik-Clowns in Koblenz gesammelt. Um den Kindern einen Einblick zu geben, wofür ihre Spende ist, haben wir die Klinikclowns eingeladen. Spontan sagten zwei Clowns zu, und so konnten wir heute Fiderallala mit dem Schwein Konrad und Trullala mit Herrn Schüchtern, dem Frosch begrüßen.

Die beiden Clowns nahmen ganz schnell Kontakt zu den zahlreich erschienenen Kindern auf. Und unser Thema ging heute-wie kann es anders sein-um Fröhlichkeit und Freude! Hat Jesus gelacht? Sicher, er hat die frohe Botschaft der Nächstenliebe den Menschen gebracht, hat die Menschen geliebt und wurde ja auch viel eingeladen. Würden die Kinder jemanden einladen, der nicht lacht? Nein— meinten die meisten, aber einer sagte: „Ja! Wenn das Kind traurig ist, muss man ihm helfen, damit es wieder froh und fröhlich ist!“

In der Geschichte, die wir vom KIGOteam den Kindern vortrugen, ging es um ein fernes Land, in dem nur Kinder lebten. Sie wollten einen König wählen, aber wen? Den Schnellsten, die Schlauste, den Stärksten, den Reichsten, die Schönste? Da stand ein Kind auf, -gespielt von einem der beiden Clowns- und sagte: „Ich bin fröhlich!“ und die Kinder wählten die Fröhliche zu ihrer Königin.

Gott hat uns die Freude erschaffen und möchte, dass unser Herz sich freut, und wir die Freude und Fröhlichkeit weitergeben.

Wir danken den beiden Clowns für ihren Besuch und freuen uns mitteilen zu können, dass allein heute im Gottesdienst eine große Summe Geld als Kollekte eingegangen ist.

Das KIGOteam

Maritta Thalwitzer mit Simone Billig und Silke Billker

PS: Wer mehr über die Klinik-Clowns erfahren möchte und spenden möchte, kann weitere Infos hier finden: www.klinikclowns-koblenz.de