KIGO zum 14.6.2020

Das große Abendmahl – an Gottes Tisch ist Platz für alle

Lukas 14,15-24
Eine Bildergeschichte
Bilder und Text: Maritta Thalwitzer

Ein reicher Mann,- ihr seht ihn hier mit seiner roten Jacke und dem weißen Hut -, lud seine Freunde zu einem großen Abendmahl ein. Er schrieb eine Einladung auf einen großen weißen Bogen und beauftragte seinen Knecht zu den Freunden zu gehen und sie einzuladen

Der Knecht lief los und lud den ersten Freund ein. Es war ein reicher Gutsbesitzer. Dieser sagte: „Ich habe einen Acker gekauft, darum muss ich mich kümmern. Bitte entschuldige mich bei deinem Herrn!“

Der Knecht lief weiter.  Ein anderer Bauer sprach: „Ich habe einen Ochsen gekauft und muss ihn versorgen. Bitte entschuldige mich bei deinem Herrn!“

Und ein anderer Freund vom reichen Mann erzählt dem Knecht: „Ich habe geheiratet und kann nicht kommen. Bitte entschuldige mich bei deinem Herrn!“

Nun lief der Knecht zurück und erzählte seinem Herrn, dass alle seine Freunde beschäftigt sind und nicht kommen können.

Da wurde der reiche Mann zornig und er sprach zu seinem Knecht: „Geh raus auf die Straßen und Gassen, zu den Hütten der Menschen, zu den Armen und Kranken und lade sie alle ein!“
Das tat der Knecht auch. Und alle eingeladenen Menschen, die sonst keiner um sich habe möchte, folgten der Einladung! Bald füllte sich der Tisch mit vielen Gästen.

Da saßen sie nun zusammen mit dem reichen Mann, der sie eingeladen hatte: die Armen und die Kranken, und die sonst ausgestoßenen Menschen. Sie freuten sich und ließen sich das große Abendmahl schmecken. Gemeinsam saßen sie am Tisch, unterhielten sich und bildeten eine große Gemeinschaft, waren offen für die Nöte des anderen, achteten sich gegenseitig und keiner war ausgeschlossen.


Wenn Gott einlädt, dann gilt das für alle Menschen. Keiner ist ausgeschlossen, jeder sollte die Einladung annehmen und offen sein für eine große vielfältige und bunte Gemeinschaft – egal woher einer kommt, welche Hautfarbe er hat, welche Sprache er spricht, ob er krank ist, arm oder reich. In der christlichen Gemeinschaft lernen wir uns wertschätzen und achten, haben ein offenes Ohr für die Menschen und helfen uns gegenseitig, so wie Jesus es uns gezeigt hat. Vor Gott sind alle Menschen gleich!

Lied: Komm, sag es allen weiter

  1. Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein! Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein.
    Sein Haus hat öffne Türen, er ruft uns in Geduld, will alle zu sich führen, auch die mit Not und Schuld.
  2. Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein! Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein.
    Wir haben sein Versprechen: er nimmt sich für uns Zeit, wird selbst das Brot uns brechen, kommt, alles ist bereit.
  3. Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein! Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein.
    Zu jedem will er kommen, der Herr in Brot und Wein. Und wer ihn aufgenommen, wird selber Bote sein.
    Komm, sag es allen weiter, ruf es in jedes Haus hinein! Komm, sag es allen weiter: Gott selber lädt uns ein.

Kindergottesdienst 03.05.2020

Johannes 15,5: Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht.

Sprecherin: Simone Billig, Eingangsgebet und Fürbitten: Silke Billker, Text, Bilder und Darstellung zum Thema: Maritta Thalwitzer; Musik Maritta Thalwitzer

Begrüßung

Simone: Ich begrüße Euch ganz herzlich zu unserem neuen Gottesdienst, der leider immer noch nicht persönlich stattfinden kann. Deshalb hört ihr ihn heute wieder online. Vielleicht, wenn alles gut geht können wir uns im Sommer wiedersehen. Bis dahin hört ihr uns nur. In unserer heutigen Geschichte geht es um den Weinstock. Ihr könnt gespannt sein, was dieser mit Jesus zu tun hat. Wir haben ja das Glück in einem Weinanbaugebiet zu leben, sicherlich habt ihr schon mal einen Weinstock wirklich gesehen und vielleicht habt ihr auch mal eine Traube von ihm probiert. Ganz sicher habt ihr aber schon mal Traubensaft getrunken. Wenn wir zusammen Abendmahl feiern, gibt es auch immer Traubensaft, so das auch die Kinder davon trinken können. Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim heutigen Gottesdienst.

Wir feiern diesen GD im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Wir sind zusammengekommen und Gott ist bei uns, heute, morgen und an jedem Tag. Wir sprechen gemeinsam: Gott ist bei uns, heute, morgen und an jedem Tag. Amen

Silke: Gott, wir hören vom Weinstock und den Reben.
Du bist ein Gott der Beziehungen.
Dich finden wir im Weinstock und den Reben, in den Netzwerken dieser Welt und in jeder einzelnen Verbindung.
Lass uns tief eintauchen in unsere Beziehungen, damit wir dich finden
und in dir bleiben. Amen
wir sprechen gemeinsam:
Vom Aufgang der Sonne bis zur ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn.

Geburtstage und Kollekte

Wir gratulieren allen Geburtskindern.
Kollekte: Wer gerne die Klinikclowns unterstützen möchte kann die Spende dorthin überweisen. Nähere Infos unter: https://www.klinikclowns-koblenz.de. Die Kontonummer ist: Koblenzer Klinikclowns e.V.Sparkasse Koblenz IBAN DE11 5705 0120 0000 2743 99

Lied: ER hält die ganze Welt in seiner Hand + Laudato si

  1. Er hält die ganze Welt in seiner Hand, er hält die ganze Welt in seiner Hand, er hält die ganze Welt in seiner Hand, er hält die Welt in seiner Hand.
  2. Er hält den Tag und die Nacht in seiner Hand, er hält die Erde und den Himmel in seiner Hand, er hält das Land und das Meer in seiner Hand, er hält die Welt in seiner Hand.
  3. Er hält die Sonne und den Mond in seiner Hand, er hält den Wind und den Regen in seiner Hand, er hält den großen Regenbogen in seiner Hand, er hält die Welt in seiner Hand.

Laudato si, o-mi Signore,
laudato si, o-mi Signore,
laudato si, o-mi Signore
laudato si, o-mi Signor

Sei gepriesen, du hast die Welt erschaffen
Sie gepriesen für Sonne, Mond und Sterne
Sei gepriesen für Meer und Kontinente
Sei gepriesen denn du bist wunderbar Herr! Laudato si…

Sei gepriesen für Licht und Dunkelheiten
Sei gepriesen für Nächte und für Tage
Sei gepriesen für Jahre und Gezeiten
Sei gepriesen denn du bist wunderbar Herr! Laudato si…

Sei gepriesen für Wolken, Wind und Regen
Sei gepriesen du lässt die Quellen springen
Sei gepriesen du lässt die Felder reifen
Sei gepriesen denn du bist wunderbar Herr! Laudato si…

Sei gepriesen du selbst bist Mensch geworden
Sei gepriesen für Jesus unsern Bruder
Sei gepriesen wir tragen seinen Namen
Sei gepriesen denn du bist wunderbar Herr! Laudato si….

Geschichte

Jesus sitzt mit den Jüngern zusammen. Er möchte ihnen etwas Wichtiges mitteilen, und er erzählt das -wie so oft- mit einem Bild.
Jesus beginnt: „Um uns herum sind große Weinflächen. – So wie hier bei uns im Rheinland es viele Weinberge gibt-
Der Winzer pflegt das ganze Jahr über jeden einzelnen Weinstock, also die Pflanze, an der die Weintrauben wachsen.
Alle schlechten Zweige, man sagt hierzu Reben, schneidet er ab und lässt nur die guten Reben weiterwachsen, damit sie auch gute Früchte tragen und wir dann später viele gute Weintrauben essen können.
Und nun hört! So soll es sein:
Gott lässt alles gedeihen. Und mein Vater ist der Winzer. Jede schlechte Rebe schneidet er ab, aber jede gute Rebe pflegt er, damit sie viele Trauben trägt.
Ich, Jesus, der Sohn Gottes, bin wie ein Weinstock, fest verwurzelt mit der Erde.
Aus mir wachsen die Reben, das seid ihr, meine Jünger und alle Menschen, die mir nachfolgen.
Nur an den guten Reben wachsen viele gute Früchte. So wie ich an euch Gutes getan habe und es euch gelehrt habe, so sollt ihr ihr die Früchte, also die Nächstenliebe weitergeben.
So wie die guten Reben fest mit dem Weinstock verbunden sind, so seid auch ihr mit mir verbunden. Dann bringt ihr viele Früchte. Wer mir nachfolgt, bleibt bei Gott und Gott bei ihm.“

Nun wollen wir uns das Bild ansehen, damit wir besser verstehen, was Jesus meint, wenn er sagt:
Ich bin der Weinstock und ihr seid die Reben. Wer mit mir verbunden bleibt, so wie ich mit ihm, bringt reiche Frucht

Bildbetrachtung

Der Winzer pflegt den Weinstock. Der Winzer steht stellvertretend hier für Gott.
Sinnbildlich steht der Weinstock für Jesus. Fest verbunden damit sind die Reben.
Die Reben stehen für die Jünger und alle Menschen, die sich zu Jesus bekennen.
Die Frucht, also die Weintrauben stehen für alle guten Taten der Christen.
Am Ende findet ihr eine Malvorlage für den Weinstock und eine Bastelanleitung für eine Darstellung von dieser Geschichte. 

Fürbitten, Vater unser und Verabschiedung

Silke: Lieber Gott, wir bitten für alle Winzer, die ihren Weinberg bearbeiten. Gib ihnen Kraft, bei der schweren Arbeit.
Lieber Gott, gib den Weinstöcken starke Wurzeln, dass sie sich auf dem harten Boden fest verankern können. Genauso bitten wir auch für uns, dass wir mit beiden Beinen fest im Leben stehen und von den Wurzeln unserer Familie und Freunden gestützt werden.
Lieber Gott, lass die Weinstöcke viele Äste und Verzweigungen bilden. Genauso wie du auch uns Menschen in verschiedene Richtungen lenkst, unterstützt von dir. Lass Verbindungen zwischen Menschen entstehen und stärke sie ihn ihrem Zusammenhalt.
Lieber Gott, lass die Weinstöcke Reben bilden und ihre Blüten blühen. Dass aus jeder Blüte eine Traube entsteht, die uns Menschen nährt. Gott hilf auch du uns Kindern, dass wir mit deiner Unterstützung zu tollen Menschen heranwachsen, die auf andere achten und sich für einen Zusammenhalt der Menschen einsetzen.

gemeinsam beten wir:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

L. Segen: Gott du bist innen und außen und um mich herum. Gieß deinen Segen aus. Du sollst bei mir wohnen. Ich bin dein Haus.

Simone: Wir hoffen Euch hat dieser Gottesdienst wieder gefallen. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns eine Rückmeldung geben würdet, wie Euch der Gottesdienst gefällt, ob Ihr Euch für die kommenden Gottesdienste etwas wünscht und was wir evtl. besser machen könnten. Gerne per Mail an mich: simone.billig@ekir.de Wir werden das dann im Team besprechen.

Jetzt singt Ihr noch Gottes Liebe ist so wunderbar. Wir wünschen Euch und Euren Familien eine gute Zeit, bleibt gesund.

Tschüs und bis bald sagen
Simone, Silke und Maritta

Lied: Singt das Lied der Freude + Gottes Liebe

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.
Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt:
Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß.
So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß.
Gottes Güte ist so wunderbar….
Gottes Treue ist so wunderbar….

Es folgt nun eine Malvorlage und eine Bastelaktion.

KIGO Ostergottesdienst 12.4.2020

Begrüßung

Ich begrüße Euch ganz herzlich zu diesem besonderen Ostergottesdienst, schön das ihr uns zuhört. Normalerweise würden wir jetzt im Kreis sitzen, Maritta würde Musik machen, wir würden gemeinsam singen und wir würden die Ostergeschichte mit dem Erzähltheater sehen und hören um anschließend darüber zu sprechen und dann etwas Schönes zusammen basteln. Auf Grund von Corona ist es dieses Jahr etwas anders. Da müssen wir leider zu Hause bleiben, dürfen unsere Freunde und Großeltern nicht sehen. Aber ihr dürft sicherlich trotzdem Ostereier suchen, sei es im Garten oder in der Wohnung. Ihr dürft mit Euren Großeltern telefonieren, gut es ist nicht dasselbe wie sehen, aber immerhin etwas. Vielleicht habt ihr den Großeltern einen Brief geschrieben und ein Bild gemalt. Darüber haben sie sich bestimmt gefreut. Maritta und ich wollen mit Euch heute trotzdem Ostergottesdienst feiern. Ich werde, damit es für Euch einfacher ist, die Texte alle vorlesen, Maritta hat die Lieder auf ihrem Klavier aufgenommen und ihr könnt mitsingen. Ich erzähle Euch die Ostergeschichte, die Maritta mit Figuren nachgestellt und fotografiert hat. Am Ende findet ihr dann eine Bastelanleitung von Maritta, die Bilder gemacht hat und Euch Schritt für Schritt erklärt wie es funktioniert. Lasst Euch überraschen…….

Eingangsgebet

Lieber Gott, heute ist ein Tag, an dem wir alle fröhlich sein können. Denn wir feiern Ostern und rufen uns zu:“ Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden.Halleluja!“

Lieber Gott, lass uns heute auch diese Freude spüren. Gerade jetzt, wo alles anders ist, als wir es bisher kannten, und wir manchmal auch Angst haben.
Aber Gott ist bei uns, er trägt uns und gibt uns Hoffnung. Es wird wieder hell werden! Amen

Wir sprechen gemeinsam:
Vom Aufgang der Sonne bis zur ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn.

Lied: Singt das Lied der Freude

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.
Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt:
Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.

Gratulation & Kollekte

Wir gratulieren allen Geburtskindern.

Kollekte: Wer gerne die Klinikclowns unterstützen möchte kann die Spende dorthin überweisen. Nähere Infos unter: https://www.klinikclowns-koblenz.de. Die Kontonummer ist: Koblenzer Klinikclowns e.V.Sparkasse Koblenz IBAN DE11 5705 0120 0000 2743 99

Lied: Zu Ostern in Jerusalem

Zu Ostern in Jerusalem, da ist etwas geschehn,
das ist noch heute wunderbar, nicht jeder kann`s verstehn.
Hört, hört, hört, hört, nicht jeder kann`s verstehn.
Hört, hört, hört, hört, nicht jeder kann`s verstehn.

Die Ostergeschichte als Video

Die Ostergeschichte mit Bildern und Texten

Lied: Wir wollen alle fröhlich sein

1) Wir wollen alle fröhlich sein in dieser österlichen Zeit, denn unser Heil hat Gott bereit. Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobt sei Christus, Marien Sohn.
2)Er ist erstanden Jesus Christ, der an dem Kreuz gestorben ist, dem sei Lob und Ehr zu aller Frist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobt sei Christus, Marien Sohn

Fürbitten & Vater unser

Guter Gott, wir bitten Dich für die Kinder dieser Welt,

  • dass sie erleben dürfen, dass die Welt es gut mit ihnen meint
  • dass sie sich nie alleine fühlen und immer Unterstützung durch Gott und ihre Mitmenschen erfahren
  • Gib uns die Aufmerksamkeit, damit wir auch sehen, wenn jemand unsere Hilfe braucht. Hilf uns damit wir die Kraft haben, den Menschen und Tieren zu helfen, die Hilfe brauchen, gerade jetzt in der Corona Krise.
  • Stell uns immer jemanden an die Seite, damit wir zu zweit durchs Leben gehen können.
  • Lass uns spüren, dass Du mit deiner Liebe immer bei uns bist.

Gemeinsam beten wir: Vater unser
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Wir sprechen unseren Segen mit den bekannten Handbewegungen dazu:
Gott, du bist innen und außen und um mich herum. Gieß deinen Segen aus. Du sollst bei mir wohnen. Ich bin dein Haus.

Und zum Schluss singen wir wie immer:

Lied: Gottes Liebe

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß. So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß.
Gottes Güte… Gottes Treue…

Bleibt gesund und Tschüss bis zum nächsten Mal!
Frohe Ostern wünschen Simone und Maritta!

Es folgt eine Bastelanleitung:

Bildergeschichte: Sturmstillung

Hallo, liebe Kinder, liebe Eltern,

hier ist eine kurze Andacht für die Kleinsten in unserer Gemeinde. Ich bitte die Eltern, deren Kinder noch nicht lesen können, ihren Kindern zu helfen.

Ja, wir leben in unruhigen, stürmischen Zeiten. KIGAs und Schulen sind geschlossen, die Eltern sorgen sich um die Zukunft. Die Kinder merken es auch, dass sich vieles geändert hat. Das macht manchen Kindern vielleicht Angst.

Da seid ihr nicht allein. Auch damals, als Jesus mit seinen Jüngern unterwegs war, gab es stürmische und unruhige Zeiten.

Davon möchte ich euch heute erzählen.

Jesus und seine Jünger sind auf einem Boot auf dem See Genezareth. Sie fahren über den See. Jesus ist müde und legt sich hin und schläft auch schnell ein.

Seht ihr Jesus, wie er auf dem Heu schläft?

Doch auf einmal kommt Wind auf, die Wellen werden immer höher. Der Sturm peitscht über das Wasser, die Wellen lassen das kleine Holzboot wie ein Spielball hoch und runter schaukeln. Wasser kommt ins Boot.

So ein starker Sturm! Die Jünger bekommen Angst, dass das Boot kentert und sie alle ertrinken.

Jesus schläft ruhig weiter, tief und fest.

Die Jünger rufen laut: „Jesus, hilf uns! Wir werden ertrinken!“ Sie schütteln Jesus wach.

Jesus steht auf, seht ihr das auf dem Bild? Er lächelt und hat überhaupt keine Angst!

Jesus fragt seine Jünger: „Habt doch keine Angst! Ich bin bei euch!“ Und Jesus beruhigt den See.
Es wird ganz windstill und das Boot gleitet wieder ruhig über den See.
Die Jünger sind ganz erstaunt, sie freuen sich, dass sie am Leben sind und Jesus ihnen geholfen hat.

Nun setzen sich die Jünger hin und Jesus sagt: „Ich bin immer für euch da und helfe euch.“

Und so wie die Jünger in ihrer Angst nach Jesus gerufen haben, so können wir Jesus auch rufen, wenn wir Angst haben. Wir können beten, dass er uns hilft und beschützt.
Immer wenn wir glauben, wir brauchen Hilfe, dürfen wir jederzeit Jesus wecken und ihm im Gebet erzählen wovor wir Angst haben. Er ist immer für jeden von uns da!

Nun gibt es für euch eine Bastelanleitung, um ein Papierschiff zu falten.
Dazu braucht ihr festes Papier, DIN4 Format, rechtwinklig. Es kann ein buntes Tonpapier sein oder einfach weißes Papier, was ihr später noch bemalen könnt.

Bastelanleitung

  1. Faltet das Blatt zur Hälfte zu einem doppellagigen kleineren Rechteck. Die Öffnung liegt nach unten.
  2. Faltet es nochmals zur Hälfte zum Rechteck und öffnet es wieder. So erhaltet ihr die senkrecht verlaufende Mittellinie. Faltet die rechte und linke äußere Ecke entlang der Mittellinie.
  3. Klappt die überstehende untere Seite nach oben auf die gefalteten Dreiecke. Führt diesen Schritt auch auf der Rückseite durch. Klappt die rechts und links überstehenden Ecken nun noch auf die andere Seite um, sodass ein großes Dreieck entsteht.
  4. Öffnet das entstandene Dreieck, das aussieht wie ein Hut, von unten her, dreht es und legt es zu einem Quadrat hin.
  5. Faltet die untere Spitze nach oben. Dreht die Faltarbeit um und führt den Faltschritt auch auf der Rückseite durch.
  6. Jetzt öffnet ihr das Dreieck erneut von unten, dreht es und legt es als Quadrat vor euch hin. Danach zieht ihr die oberen Spitzen auseinander und es entsteht das Papierschiffchen.
  7. Zieht es noch richtig auseinander und bringt es in Form, damit es gut stehen und später auch schwimmen kann.

Wer möchte kann sein Schiffchen noch bunt anmalen. Oder ihr steckt einen Stab mit einem kleinem Blatt Papier als Segel oben durch die Spitze. Ihr könnt das Papierboot in eine großen Schüssel Wasser setzen und pusten. So treibt ihr wie der Wind das Boot voran

Bis Ostern! Tschüss eure Maritta

Kindergottesdienst in der Passionszeit – Thema Fastenzeit

Hier ist ein Angebot an unsere Kleinsten in der Gemeinde. Einige Kinder können ja schon lesen, andere brauchen die Hilfe von einem Erwachsenen, der hier vorliest. Danke.

Hallo, liebe Kinder,
ihr habt sicher schon erfahren müssen, was verzichten heißt. Zum Beispiel möchtet ihr ein Eis, aber die Mutter sagt nein. Darauf musst du heute verzichten, es ist noch zu kalt draußen. Oder du möchtest ganz viel Schokolade und Süßigkeiten essen, aber es ist nicht gesund für dich. Erwachsene sagen auch oft: ich bin zu dick, – ich mache eine Fastenkur. Das heißt, man isst weniger und hofft damit abzunehmen. Wir wollen uns heute mit dem Fasten im christlichen Sinne beschäftigen.

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir sprechen gemeinsam:   Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn.

Wir beten:

Lieber Gott, oft ist unser Tagesablauf so gefüllt, dass wir nicht auf andere achten. Jetzt ist die Zeit dafür unser Herz weit zu öffnen undhören, damit wir erkennen, wo wir gebraucht werden, wem wir helfen können. Amen

Lied: Singt das Lied der Freude

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. 
Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt
.
Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.

Wir denken an alle Kinder, die in der letzten Zeit Geburtstag hatten, und wünschen ihnen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Wir können die Eltern bitten eine Spende für die Klinikclowns zu geben. Seht mal auf der Homepage unter der Kindergottesdienstseite, da ist ein Bericht vom Besuch der beiden Clowns bei uns im Kindergottesdienst.

Lied: Du bist da wo Menschen leben

1. Du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist; du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist.
2. Du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist, du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist.
3. Du bist da, wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist, du bist da wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist.

Die Zeit bis Ostern ist die Fastenzeit, – die Zeit, in der wir auf etwas verzichten.
Wir können auf Süßigkeiten verzichten.
Wir können auf Streitigkeiten verzichten.
Und in diesen Wochen müssen wir auf den Umgang mit anderen Menschen verzichten.

Gerade in dieser Zeit, in der eine Zeit eine Krankheit, der Coronavirus, viele Menschen krank werden lässt, merken wir, dass wir auf vieles verzichten müssen, was für uns alle selbstverständlich ist:

Der Kindergarten hat zu. Die Schulen sind geschlossen. Viele Eltern müssen zu Hause bleiben, weil sie nicht zur Arbeit gehen dürfen. Die Kinder dürfen nicht auf den Spielplatz, die Sportplätze und Hallenbäder sind geschlossen, wir dürfen nicht mit vielen Menschen zusammen sein.

Jetzt lernen wir, unsere Zeit anders einzuteilen.
Wir sind zuhause, haben viel Zeit, auch Zeit für Gott.
Wir haben Zeit zu hören und zu sehen, wer ist traurig, wem kann ich helfen.

Die Zeit zuhause ist aber auch eine Zeit, Streitigkeiten zu beenden, zusammen mit dem Bruder, der Schwester zu spielen, auch wenn er oder sie uns z. B. unseren Legobau oder das Puzzle kaputt gemacht hat.

Es ist Zeit die Oma oder den Opa anzurufen, oder ein schönes Bild zu malen und es den Großeltern zu schenken.

Es ist Zeit zu singen, zu basteln und zu beten!

Und das wollen wir nun auch tun:

Kindermutmachlied:

Lalala  lala,   Lalala  la  la,    Lalala  la  lalala,   lalalalalalalala  la la,          Lalala  la  la,   Lalala  la  lalala,   la.
Wenn einer sagt: „Ich mag dich du, ich find dich ehrlich gut“, dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Ich brauch dich du, ich schaff es nicht allein“, dann kribbelt es in meinem Bauch und fühl mich nicht mehr klein.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Komm, geh mit mir, zusammen sind wir was“, dann wird ich rot, weil ich mich freu`, dann macht das Leben Spaß. Lalala  la  la….
Gott sagt zu dir: „ Ich hab dich lieb und wär so gern dein Freund. Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint!“  Lalala la la….      

Wir wollen ein Smiley basteln. Dazu braucht ihr festes Papier, eine Schere, einen Stift, einige Wollfäden und einen Klebestift.

Ihr malt mit Hilfe eines kleinen Tellers zwei Kreise auf das Papier.

Dann schneidet ihr die Kreise mit der Schere aus.

Auf einem Kreis malt ihr einen traurigeren Smiley und auf dem anderen Kreis einen fröhlichen Smiley.

Aus den Wolle schneidet ihr einige Fäden ab und klebt sie auf die Rückseite eines Kreises. Dann klebt ihr beide Rückseiten der Kreise zusammen. Nun seid ihr fertig.

Mit dem lachenden Smiley könnt ihr bei jemanden, der traurig oder allein ist, ein Lächeln hervorzaubern. Und vielleicht seid ihr auch einmal traurig. Dann könnt ihr den traurigen Smiley euren Freunden oder Familie zeigen und sicher von denen Trost erfahren. Und vielleicht auch einen lachenden Smiley gezeigt bekommen.  Also teilt diese Idee mit euren Freunden!

Wir halten Fürbitten:

Wir beten für die Menschen, die krank sind. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für die Menschen, die in dieser Zeit Angst haben, weil sie keine Zukunft für sich sehen.

Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für alle Menschen, die zuhause sich einsam fühlen. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Gemeinsam beten wir: Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Wir sprechen unseren Segen mit den bekannten Handbewegungen dazu:

Gott, du bist innen und außen und um mich herum. Gieß deinen Segen aus. Du sollst bei mir wohnen. Ich bin dein Haus.

Und zum Schluss singen wir wie immer:

Gottes Liebe

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß. So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß.

Gottes Güte…

Gottes Treue…

Bleibt gesund und Tschüss bis zum nächsten Mal!

Eure Maritta

Wichtige Informationen

Koblenz, den 13.03.2020

Liebe Gemeindeglieder, aus Gründen des Schutzes vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) und infolge einer Allgemeinverfügung des Gesundheitsamtes Koblenz/Mayen-Koblenz müssen unsere Gottesdienste und Veranstaltungen leider bis auf Weiteres ausfallen.

Über die Wiederaufnahme der Gottesdienste werden wir in der üblichen Weise – Presse, Homepage, Aushänge – informieren.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese uns schwerfallende Entscheidung und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und unbeschadet durch die Zeit kommen!

Ihr Harald Kruse

Stellv. Vorsitzender des Presbyteriums

Termine KiGo 2020

Koblenz, den 13.03.2020

Liebe Gemeindeglieder, aus Gründen des Schutzes vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) und infolge einer Allgemeinverfügung des Gesungsheitsamtes Koblenz/Mayen-Koblenz müssen unsere Gottesdienste und Veranstaltungen leider bis auf Weiteres ausfallen.

Über die Wiederaufnahme der Gottesdienste werden wir in der üblichen Weise – Presse, Homepage, Aushänge – informieren.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese uns schwerfallende Entscheidung und wünschen Ihnen, dass Sie gesund und unbeschadet durch die Zeit kommen!

Ihr Harald Kruse

Stellv. Vorsitzender des Presbyteriums

TeamtreffenKIGOBemerkungen
10.1.12.1.
31.1.9.2.
13.3.22.3.
3.4.12.4. Ostern
24.4.3.5.Konfirmation
5.6.21.6.Ausflug 
JuliSommerferien
21.8.23.8.
11.9.20.9.
25.9.4.10.Erntedank
6.11.15.11.
4.12.13.12.3.Advent

Krippenspielproben:

Donnerstags ab 12.11.20 wöchentlich ; PGH 17.30-18.30 UHr
Generalprobe: Mittwoch 23.12.20 um 17.30 Uhr im PGH

12.11.
19.11.
26.11.
3.12.
10.12.
17.12.
23.12.Generalprobe

Klinik-Clowns zu Besuch im Kindergottesdienst

m Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim wird dieses Jahr für die Klinik-Clowns in Koblenz gesammelt. Um den Kindern einen Einblick zu geben, wofür ihre Spende ist, haben wir die Klinikclowns eingeladen. Spontan sagten zwei Clowns zu, und so konnten wir heute Fiderallala mit dem Schwein Konrad und Trullala mit Herrn Schüchtern, dem Frosch begrüßen.

Die beiden Clowns nahmen ganz schnell Kontakt zu den zahlreich erschienenen Kindern auf. Und unser Thema ging heute-wie kann es anders sein-um Fröhlichkeit und Freude! Hat Jesus gelacht? Sicher, er hat die frohe Botschaft der Nächstenliebe den Menschen gebracht, hat die Menschen geliebt und wurde ja auch viel eingeladen. Würden die Kinder jemanden einladen, der nicht lacht? Nein— meinten die meisten, aber einer sagte: „Ja! Wenn das Kind traurig ist, muss man ihm helfen, damit es wieder froh und fröhlich ist!“

In der Geschichte, die wir vom KIGOteam den Kindern vortrugen, ging es um ein fernes Land, in dem nur Kinder lebten. Sie wollten einen König wählen, aber wen? Den Schnellsten, die Schlauste, den Stärksten, den Reichsten, die Schönste? Da stand ein Kind auf, -gespielt von einem der beiden Clowns- und sagte: „Ich bin fröhlich!“ und die Kinder wählten die Fröhliche zu ihrer Königin.

Gott hat uns die Freude erschaffen und möchte, dass unser Herz sich freut, und wir die Freude und Fröhlichkeit weitergeben.

Wir danken den beiden Clowns für ihren Besuch und freuen uns mitteilen zu können, dass allein heute im Gottesdienst eine große Summe Geld als Kollekte eingegangen ist.

Das KIGOteam

Maritta Thalwitzer mit Simone Billig und Silke Billker

PS: Wer mehr über die Klinik-Clowns erfahren möchte und spenden möchte, kann weitere Infos hier finden: www.klinikclowns-koblenz.de