Der Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene (EBÖ) informiert:

Der Ausschuss EBÖ hat in bereits zahlreiche Termine für Veranstaltungen im Jahre 2020 festgelegt (z. T. noch unter dem Vorbehalt endgültiger Abklärung).

 

  • Samstag, den 9. Mai 2020, 18 Uhr im PGH: Literaturgottesdienst mit dem Buch “Der Fall Collini” von Ferdinand von Schirach
  • Donnerstag, den 21. Mai 2020 (Christi Himmelfahrt), 10 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in den Urmitzer Rheinwiesen – unter Vorbehalt endgültige Abklärung noch nicht abgeschlossen.
  • Sonntag, den 21. Juni 2020: 9. Gemeindewanderung, voraussichtlich auf der Moselsteig-Etappe von Winningen nach Kobern-Gondorf
  • Samstag, den 19. September 2020 ab ca. 8 Uhr: Gemeindeausflug, voraussichtlich nach Marburg (Lahn)
  • Samstag, den 7. November oder Samstag, den 14. November 2020 im PGH: Spielenachmittag für Groß und Klein – – unter Vorbehalt endgültige Abklärung noch nicht abgeschlossen. 
  • Sonntag, den 10. Januar 2021 im PGH: Seniorenkabarett “Junges Gemüse” (unter Vorbehalt)     

Anmeldungsformulare folgen.

Keine telefonische Voranmeldungen möglich.

 

Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe

Einstimmiger Beschluss des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz

Koblenz. Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz hat bei seiner Synodaltagung am Samstag (16. November 2019) in Koblenz einstimmig beschlossen, sich eine Resolution der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe zu eigen zu machen und diese in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises am Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) abzukündigen sowie sie der Öffentlichkeit kundzutun.

Resolution

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz nimmt mit größter Sorge zur Kenntnis, dass in unserem Land in offener und in dreister Form antisemitische und judenfeindliche Angriffe vehement zunehmen. Der bewaffnete Angriff auf eine Synagoge in Halle während des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur vom 9. Oktober 2019 und weitere Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Berlin, das Mobben von jüdischen Schülerinnen und Schülern, antisemitische Schmierereien und NS Symbole auf Grabsteinen und Briefkästen, telefonische Drohungen sowie judenfeindliche Kommentare und antisemitische Lieder im Internet und das Delegitimieren des Staates Israel sind gänzlich unerträglich. Das alles nehmen wir nicht stumm hin!

Wir erinnern als Evangelischer Kirchenkreis Koblenz daran, dass auch durch uns als Evangelische Kirche in kirchlicher Lehre und Liturgie über Jahrhunderte hinweg eine antijüdische Haltung verbreitet wurde, die mit zur Durchsetzung des rassistischen Antisemitismus der Neuzeit beigetragen hat. Dieser gefährlichen Tradition im eigenen Haus haben wir mit dem Synodalbeschluss von 1980 der Ev. Kirche im Rheinland zu Umkehr und Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden eine deutliche Absage erteilt. Heute bekennen wir: Antisemitismus und Christentum schließen einander aus. Judenfeindschaft in und außerhalb der Kirche sind nicht zu tolerieren. Wer das Judentum schmäht, schmäht uns heute in gleicher Weise. Auch erinnern wir an die Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948, der jegliche Form des Antisemitismus als Sünde gegen Gott und die Menschlichkeit verurteilt hat.

Wir fordern unsere Gemeinden auf, allen Formen von antisemitischen Taten und Äußerungen in und außerhalb der eigenen Reihen entgegenzutreten. Wir erinnern auch an die in der Verfassung gewährleistete ungestörte Religionsausübung (Art. 4 Grundgesetz) und appellieren an die verantwortlichen Stellen, jüdische Begegnungsstätten zu sichern.

Wir fordern unsere Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortliche auf, auf die Zunahme von Antisemitismus und Judenfeindschaft mit verstärkter Bildung – und Präventionsmaßnahmen zu antworten. In den Schulen, in Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden, darf es kein Verdrängen oder Verharmlosen antisemitischer Vorfälle geben.

Wir ermutigen dazu, geeignete Zeichen der Solidarität und der Pflege guter Beziehungen zu jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn zu setzen.

Wir wollen uns stärker dafür einsetzen, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaften unsere Kirchengemeinden als Orte von spürbarer Solidarität erfahren, in denen ihnen Christinnen und Christen mit Respekt und Anerkennung begegnen.

Resolution: Pfarrer Michael Schankweiler, Synodalbeauftragung Christlich-jüdischer Dialog, Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter. Foto: Tillmann Böhme.

Unsere evangelische Kirchengemeinde hat wieder einen Jugendausschuss

Endlich nach langer Zeit tagte am 11.9. 2019  der neue Jugendausschuss das erste mal. Zusammengesetzt ist dieser aus Julia Steffens und Celine Alsbach als Ehrenamtliche, Simone Billig und Heiko Steffens aus dem Presbyterium, Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt und Jugendleiterin Miriam Hermes. Julia Steffens wurde als Vorsitzende und Heiko Steffens als Stellvertreter einstimmig gewählt. Die Hauptaufgaben des Jugendausschusses sind die Beratung des Presbyteriums zur Kinder- und Jugendarbeit, Mitwirkung bei der Etaterstellung und die Vernetzung aller Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde. Ein Bild von uns folgt in Kürze. Über Anregungen und Ideen freuen wir uns.

Alle Veranstaltungen der Kinder und Jugendarbeit könnt ihr auf der Homepage finden.

Celine Alsbach