Infektionsschutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim

(Stand: 20.12.2021)

Zur Ermöglichung von Gottesdiensten unter den während der Corona-Pandemie erforderlichen Schutz- und Hygienebedingungen hat das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim das nachfolgende Infektionsschutzkonzept beschlossen:

  1. Gottesdienste finden ab Sonntag, den 17. Mai 2020 in der Friedenskirche (Poststraße 45, 56218 Mülheim-Kärlich), im Gemeindezentrum Paul-Gerhardt-Haus („PGH“, Poststraße 53, 56218 Mülheim-Kärlich) sowie im Gemeindezentrum Haus der Begegnung („HdB“, Am Mühlenteich 4, 56072 Koblenz-Rübenach) zu den im Voraus bekannt gegebenen Zeiten nur unter den nachfolgend unter Nr. 2 bis 11 genannten Schutz- und Hygienebedingungen statt. Für Gottesdienste im Freien gilt Nr. 12.
  2. Für unsere Gottesdienste sowie die diesen nach den geltenden Corona-Schutzbestimmungen des Landes Rheinland-Pfalz gleichgestellten kirchlichen Veranstaltungen gilt in geschlossenen Räumen grundsätzlich die sog. 2-G-Regel: Teilnehmen darf nur, wer nach Maßgabe der Corona-Schutzbestimmungen des Landes vollständig geimpft oder genesen ist. Soweit dies zulässig ist und die Gemeinde dies beschließt, werden Gottesdienste davon abweichend unter der sog. 3-G-Regel durchgeführt, d. h. es haben zusätzlich auch Personen mit Nachweis eines negativen Corona-Tests nach Maßgabe der einschlägigen Bestimmungen des Landes Zutritt. Die erforderlichen Nachweise sind beim Zutritt zum Gottesdienst oder der Veranstaltung der Küsterin vorzuzeigen. Für Gottesdienste und diesen gleichgestellte Veranstaltungen, bei denen mit einer Auslastung der Kapazitäten zu rechnen ist, gilt nach entsprechender Ankündigung durch die Gemeinde das Erfordernis vorheriger Anmeldung telefonisch, schriftlich oder per E-Mail im Gemeindebüro.
  3. Gottesdienstbesucher dürfen nur auf den festgelegten Plätzen Platz nehmen, die den nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften des Landes erforderlichen Mindestabstand zu anderen Gottesdienstbesuchern gewährleisten. Die Plätze werden – soweit erforderlich – durch den Ordnungsdienst (siehe Nr. 10) zugewiesen.  
  4. Gottesdienstbesucher müssen sich beim Betreten der Kirche bzw. der Gemeindezentren in eine Teilnehmerliste mit Name und Anschrift eintragen, um ggf. Infektionsketten nachverfolgen zu können. Dabei ist ein Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Gottesdienstteilnehmern zu wahren. Die Teilnehmerlisten sind für die Dauer von einem Monat verschlossen aufzubewahren und dem Gesundheitsamt auf Verlangen auszuhändigen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind sie zu vernichten.
  5. Gottesdienstbesucher müssen beim Betreten der Kirche/der Gemeindezentren bis zur Einnahme des zugewiesenen Sitzplatzes, während des Gottesdienstes sowie beim Verlassen der Kirche/der Gemeindezentren einen Mund-Nasen-Schutz in Form einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2 tragen.
  6. Das Abendmahl wird nur gefeiert, soweit die Gemeinde dies im Einklang mit den jeweils geltenden Hygienebestimmungen beschließt.
  7. Die Toiletten in der Friedenskirche bzw. in den Gemeindezentren dürfen nur von jeweils einer Person aufgesucht werden. Im Eingangsbereich der Kirche/der Gemeindezentren sowie in den Toilettenräumen werden Desinfektionsmittel bereitgestellt, zu deren Benutzung jeweils aufgefordert wird.
  8. Kollekten werden nur im Eingangsbereich der Kirche/der Gemeindezentren in einem entsprechend  gekennzeichneten Behältnis gesammelt. Bei der Zählung und Erfassung sind Einmalhandschuhe zu tragen.
  9. Menschenansammlungen vor oder nach dem Gottesdienst sind untersagt und werden unterbunden.
  10.  Für die Kontrolle der Einhaltung der vorstehenden Schutz- und Hygienebedingungen sind die/der den Gottesdienst jeweils leitende Pfarrerin bzw. Prädikant gemeinsam mit der Küsterin verantwortlich.
  11.  Die Gottesdienstbesucher werden vor dem Betreten der Kirche/der Gemeindezentren durch Aushang sowie erneut zu Beginn des Gottesdienstes in geeigneter Form über die vorstehenden Schutz- und Hygienebedingungen informiert und zu deren unbedingter Beachtung angehalten.
  12.  Die Kirchengemeinde behält sich vor, Gottesdienste unter freiem Himmel nach Maßgabe der jeweils geltenden staatlichen und kirchlichen Bestimmungen durchzuführen, z. B. im Garten des PGH oder des HdB. Im Übrigen gelten die Regelungen nach Nrn. 3, 4, 6 Satz 2  bis 4 und Nr. 7 bis 11 für Gottesdienste im Freien entsprechend.
  13. Die vorstehenden Schutz- und Hygienebedingungen werden allen Gemeindemitgliedern durch Aushang an den Predigtstätten in Mülheim-Kärlich und Rübenach sowie auf der Homepage der Gemeinde (www.evangelkium.de) mitgeteilt. Darüber hinaus erfolgt zeitnah eine Information im Gemeindebrief („GemeindeLeben“).

In großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von Frau Irmgard Sonntag

Die Evangelische Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim trauert um ihre ehemalige Küsterin Frau Irmgard Sonntag. Frau Sonntag hat ehrenamtlich und zum Teil hauptamtlich als Küsterin im Haus der Begegnung alle Gottesdienste seit 1995 bis 2018 voller Freude und mit großem Engagement vorbereitet und begleitet. Durch ihre Herzlichkeit hat sie das Haus zu einem wirklichen Haus der Begegnung gemacht. Darüber hinaus hat sie sich ehrenamtlich in der Frauenhilfe und im Besuchsdienst der Gemeinde engagiert. Ihre „Geburtstagskinder“ wurden nie vergessen, kein Weg war ihr zu weit, kein Wetter zu schlecht. Sie hatte ein offenes Ohr für alle Anliegen und hat dort geholfen, wo Hilfe notwendig war. In der Hoffnung auf die Auferstehung von den Toten und in dankbarer Erinnerung nehmen wir von ihr Abschied und erbitten Trost und Kraft für ihre Familie. Unser tiefes Mitgefühl gilt ihren Töchtern, Schwiegersöhnen, Enkeln und Urenkeln.

Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt

Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim Harald Kruse

Wunschbaum

Wie bereits schon im vergangenen Jahr, so konnten wir auch jetzt unsere Wunschbaum-Aktion coronabedingt nicht realisieren.
Aber mit den vorhandenen Spendengeldern konnten wir von der Flutkatastrophe besonders hart betroffene Kinder im Ahrtal beschenken. Über Kontakte vor Ort haben wir Wünsche erhalten, Geschenke besorgt und mit viel Liebe verpackt und verschickt.
Am 4. Adventssonntag haben dann Dörte und Rosemarie die Päckchen direkt nach Bad Neuenahr zu den Familien gebracht. Für eine jesidische, alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern, ein Junge 7 Jahre und ein Mädchen 10 Jahre alt, hatte Dörte auch noch einen kleinen Weihnachtsbaum mit Ständer besorgt, da in ihrer Behelfswohnung unter dem Dach für einen größeren Baum kein Platz vorhanden ist. Die Freude darüber war natürlich riesengroß,
Inzwischen haben sich die Beschenkten alle gemeldet und nochmals ihre Freude und ihren Dank darüber geäußert, dass wir an sie mit so viel Liebe gedacht haben.
Über Dörte hat sich eine Bekannte aus dem Osten gemeldet, die jedes Jahr eine Weihnachtswelt organisiert. Sie hat an vier Familien Pakete mit Weihnachtsschmuck verschickt.
Wir fanden alle, dass das eine absolut gelungene Aktion war, die den Beschenkten, aber auch uns viel Freude bereitet hat und dem Weihnachtsgedanken entspricht.
Das Wunschbaumteam Dörte, Rosemarie, Simone, Silke und Ursula

Kindergottesdienst

Wir feiern Kindergottesdienst
am 13. Februar 2022
im Paul-Gerhardt-Haus, Mülheim
um 10.15 Uhr

Es müssen die geltenden Hygienevorgaben eingehalten werden und es wird eine Teilnehmerliste geführt.
Das KIGO-team freut sich auf euch!

Rückblick auf den Literaturgottesdienst am 06. November 2021

Am Samstag, den 6. November 2021 hatte der Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim wieder zu einem Literaturgottesdienst, dem zweiten in diesem Jahr, eingeladen.

Der Termin dieses Literaturgottesdienstes wurde nicht zufällig in die zeitliche Nähe zum Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. November 1938 gelegt. Genau in jenem Jahr wurde das Buch, das an diesem Abend vorgestellt wurde, erstmals veröffentlicht: „Adressat unbekannt“ von Kathrine Kressmann Taylor, und es hat einen engen Bezug zur Vorgeschichte der Ereignisse des 9. November 1938. Das Werk „Adressat unbekannt“ ist ein Roman aus 19 Briefen und schildert auf knappem Raum, aber in großer Intensität, im Rahmen dieses Briefwechsels die Entwicklung und Zerstörung einer Freundschaft zu Beginn der NS-Herrschaft. Es geht um die Beziehung zwischen dem Deutschen Martin Schulse und dem amerikanischen Juden Max Eisenstein, die in den USA gemeinsam eine Kunstgalerie betrieben haben. Nachdem Schulse im Jahre 1932 mit seiner Familie nach Deutschland zurückgekehrt ist, setzt der Briefwechsel zwischen den beiden ein, zunächst freundschaftlich, doch bald ändert sich die Tonlage, weil Schulse sich zum bekennenden Nationalsozialisten entwickelt. Daran zerbricht die Freundschaft und das Ende ist dramatisch …

Der Text des Buches wurde von Gunter Frey und Willi Weber, die beide Mitglieder des Seniorentheaters „Junges Gemüse“ von der Untermosel sind, im Wechsel gelesen. Liselotte Frey hatte die Rolle der Briefzustellerin übernommen.

Trotz des schweren Themas waren 32 Menschen gekommen, um sich von der eindrucksvollen Lesung berühren und zum Nachdenken anregen zu lassen. Der Literaturgottesdienst wurde von Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt geleitet, die den Text aus christlicher Sicht und mit Bezug zur Gegenwart interpretierte. Der Gottesdienst wurde musikalisch einfühlsam von Kirchenmusiker Oliver Hentze und der jungen Violinistin Anastasia Kalter begleitet, die thematisch passende Stücke ausgewählt hatten, u. a. die Musik aus dem Film „Schindlers Liste“.

Erstmals seit langer Zeit bat die Kirchengemeinde im Anschluss an den Literaturgottesdienst wieder zu einem gemütlichen Beisammensein bei Wein, Brot und Käse, selbstverständlich unter Beachtung der erforderlichen Corona-Schutzmaßnahmen. Die meisten Gottesdienstbesucherinnen und -besucher nahmen diese Gelegenheit gerne wahr, um wieder einmal gemütlich zusammen sitzen und sich über das Buch, aber auch viele andere Themen austauschen zu können.

Auch im neuen Jahr plant der Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene wieder Literaturgottesdienste, zu denen rechtzeitig eingeladen werden wird.

KIGO Ostergottesdienst 2021

Begrüßung und Gebete: Silke Billker
Sprecherin: Simone Billig
Fürbitten: Simone Billig
Text und szenische Darstellung: Maritta Thalwitzer
Klavier: Maritta Thalwitzer

Klavier: Er ist erstanden

Begrüßung

Eingangsgebet

Die Ostergeschichte

Klavier: Wir wollen alle fröhlich

Fürbitten und Vater unser

Klavier: Gottes Liebe

Es folgt eine Bastelanleitung