Konfirmation 2018

15. April 2018

Konfirmiert wurden aus Mülheim-Kärlich:
Sophie Beller, Robin Bernhard, Helen Frey, Konstantin Gunkin, Elias Hahn, Letizia Hebert, Noemi Kupás, Vanessa Trambow

Konfirmiert wurden aus Bassenheim:
Finn Bornschier, Nicolas Rösch, Paul Julien Sailly

 

 

22. April 2018

Konfirmiert wurden aus Rübenach:
Tjara Haas, Louis Noah Koch, Chiara Nebel,
Raffaela Puchta, Raul Puchta, Annika Schmid

Konfirmiert wurde aus Kettig
Julia Louisa Jaeckel-Breitbach

Konfirmiert wurden aus Urmitz
Hanna Füller, Moritz Geider

Konfirmiert wurde aus Weißenthurm
Eric Runkowsky

Kinderbibeltag

Zum Thema „Weg nach Emmaus“ trafen sich am 10. März insgesamt 31 Kinder zum Kinderbibeltag, um gemeinsam zu basteln, zu singen und zu spielen. Nachdem sich alle in verschiedenen lustigen Spielen kennen gelernt hatten, wurde die Geschichte von zwei Jüngern Jesu erzählt, die sich auf den Weg nach Emmaus begaben und von einem Fremden begleitet wurden, der Ihnen in ihrer Traurigkeit um den Tod Jesu beistand. Als der Fremde mit Ihnen am Ende der Reise das Brot brach, erkannten sie in ihm den tot geglaubten Jesus. Jesus ist auferstanden!
Während der Geschichte gestalteten die ehrenamtlichen Helfer gemeinsam mit den Kindern zur Veranschaulichung einen Weg aus Seilen, farbigen Servietten und Naturmaterialien.
Passend zum Thema gestalteten die Kinder individuell gestaltete Füße, die zu gemeinsamen Fußspuren wurden.
Nach einem reichhaltigen Mittagessen verbrachten die Kinder ihre Mittagspause auf dem Außengelände. Sogar der Osterhase kam zu Besuch und versteckte einige Leckereien für die Kinder!
Anschließend wurden in Kleingruppen Bilderrahmen gestaltet und mithilfe von buntem Salzteig Fußspuren im Rahmen verewigt. Beim gemeinsamen Abschluss mit den Eltern überraschten die Kinder mit ihren tollen Stimmen und sangen die zuvor geübten Lieder.
Wir danken Frau Steffens (Organisation der Verköstigung)) und den zahlreichen ehrenamtlichen HelferInnen: Patricia, Silvia, Alex, Celine, Julia K. Phillipp, Tom, Nicolas, Helene, Lioba und Levent. Ebenfalls bedanken wir uns für die tollen Kuchenspenden.

Presbyterium auf der Ebernburg

Das Presbyterium überlegt neue Wege für die Gemeinde. Dazu hat es sich für zwei Tage auf der Ebernburg gut reformatiorisch zurückgezogen. Neue Ideen wurde geboren, neue Wege eingeleitet.

Jubiläumskonfirmation in der Friedenskirche in Mülheim-Kärlich

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“

Diese Worte aus dem 1 .Brief an die Korinther standen im Zentrum der Jubiläumskonfirmation am Sonntag den 18.3.2018 in der Friedenskirche. Unser Leben eingebunden in die politische Geschichte und Gottes Liebesgeschichte mit uns erkennen wir immer nur fragmentarisch. Wir sind in der Welt nie vollkommen und dennoch wunderbare Geschöpfe Gottes. Die Jubilare erinnerten sich an die letzten 25 bzw. 50 Jahre nach ihrer Konfirmation, welche Veränderungen sich in ihrem Leben ergeben haben, wie viel Dankbarkeit sie in sich tragen, aber auch welche Abschiede sie nehmen mussten von geliebten Menschen und Orten. Der Gottesdienst wurde gestaltet von dem Singkreis unserer Gemeinde gemeinsam mit dem Chor aus Bendorf unter der Leitung von Frau Thalwitzer. Wir danken allen die diesen Gottesdienst mitgestaltet haben und gratulieren den Jubilaren.

Bericht aus der Kinderbastelgruppe in Koblenz-Rübenach

Seit Jahren treffen sich 15 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren im Haus der Begegnung,um unter Anleitung von Helene Huisgen zu basteln.Oft wird in mehreren Arbeitsgängen und an zwei bis vier Nachmittagen an einem Objekt gearbeitet. Zu Muttertag,Vatertag und Weihnachten entstehen Geschenke für die Eltern.
Schauen Sie doch mal,welch hübsches Bild wir 2017 als Weihnachtsgeschenk gestaltet haben. In einem Materialraum,einem Bastelraum mit Tischen und einem riesigen Gruppenraum mit zwei gemütlichen Sitzecken und einer kompletten Kücheneinrichtung wird getobt und manchmal gebacken,gekocht und Obstsalat geschnippelt.

Auftritt der Kabarettgruppe „Junges Gemüse“ im Evangelischen Gemeindehaus

„Vorhang auf“ für das Senioren-Kabarett „Junges Gemüse“ . Um 17.00 Uhr am vergangenen Sonntag startete das Programm im vollbesetzten Saal des Paul-Gerhardt Hauses der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim. Auch in diesem Jahr kam auf Anregung von dem Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene und der Organisation von Herrn G. Frey die Kabarettgruppe „Junges Gemüse“ nach Mülheim-Kärlich. Schon zu Beginn des ersten Auftritts der beiden Seniorinnen auf dem Friedhof brach das Eis und das Publikum war begeistert. Mit Witz und hintergründigem Humor wurden die kleinen und größeren menschlichen Makel aufgeführt. Szenen aus der Ehe, wie auch mit Versicherungsvertretern führten uns vor Augen, welche Absurditäten der menschliche Alltag oft bereit hält. Ehrenamtlich mit viel Liebe zum Detail boten die Schauspielerinnen und Schauspieler fast zwei Stunden ein wunderbares Programm an – und das obwohl zwei Darsteller kurzfristig erkrankt waren. Der Eintritt war kostenlos, aber gespendet wurde viel, als  Zweck wurde bestimmt, dass das Geld im Bereich der Seniorenarbeit eingesetzt werden soll. Immer öfter werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Rente so knapp ist, dass es kaum für Heizung und Nahrung reicht. Hier versuchen wir unbürokratisch und schnell  zu helfen.

1. Bericht aus dem Freiwilligendienst in Marokko

Salam aleykum, liebe Gemeinde,

mein Name ist Matthias Franz, ich bin 18 Jahre alt und legte im März diesen Jahres mein Abitur ab. Seit Anfang August mache ich einen “weltwärts”-Freiwilligendienst in Marokko mit der neuwieder Organisation “Eirene”. Im nächsten Jahr darf ich von meiner Arbeit und meinen Erfahrungen in den Ausgaben des “Gemeindelebens” berichten.

Erst einmal möchte ich kurz zusammenfassen, wie ich die ersten drei Monate hier bisher verbracht habe: In der Nacht zum 3.8. landeten meine fünf Mitfreiwilligen und ich in Casablanca. Die ersten Tage verbrachten wir in der Hauptstadt Rabat, bevor wir nach Essaouira fuhren, einer ruhigen Küstenstadt weiter im Süden Marokkos. Hier lebten wir knapp vier Wochen in Gastfamilien und besuchten einen “Darija”-Sprachkurs. “Darija” ist der arabische Dialekt, den in man in Marokko neben Französisch und einigen Berbersprachen spricht. Das Aid Kbir, das Opferfets, markierte das Ende dieser ruhigen Einstiegszeit in Essaouira, denn danach kam ich nach Casablanca zu meiner Einsatzstelle L’Heure Joyeuse, in der ich meinen Freiwilligendienst leiste.

L’Heure Joyeuse” bedeutet übersetzt soviel wie “fröhliche Zeit” oder “fröhliche Stunde”, und ich finde, dass dieser Name sehr gut passt. Die Organisation ist in drei groβen Bereichen tätig: Im pôle santé werden Kleinkinder und ihre Mütter medizinisch betreut. Die Kinder wiegen nicht selten ein bis zwei Kilogramm und werden hier über einen längeren Zeitraum wieder aufgepeppelt. Im pôle formation / insertion werden Jugendliche und junge Erwachsene auf eine Ausbildung vorbereitet oder während einer Ausbildung betreut.

Der pôle education ist der Bereich, in dem ich arbeite, weswegen ich darauf etwas genauer eingehen werde. Kinder aus schwierigen Verhältnissen, die nie in der Schule waren oder irgendwann abgebrochen haben, können bei L’Heure Joyeuse einen inoffiziellen Unterricht besuchen, um wieder in die normale Schule integriert zu werden. Diese Kinder werden danach weiter im besten Fall bis zum Baccalauréat, dem Abitur, betreut. So kommen jeden Tag ungefähr 40 Kinder aus der Grundschule, dem Collège und dem Lycée zum Mittagessen hierher. Danach können sie ihre Hausaufgaben bei L’Heure Joyeuse machen und es gibt Nachhilfeunterricht in verschiedenen Fächern. Wichtig ist, dass die Kinder stark in die Gemeinschaft hier integriert werden und dass man eng mit den Familien arbeitet, um die Hintergründe der Kinder zu kennen und darauf individuell eingehen zu können.

In der ersten Woche arbeitete mich meine Vorfreiwillige ein und zeigte mir die Millionenstadt Casablanca. Da meine erste Arbeitswoche aber auch die erste Woche nach den Sommerferien der Einsatzstelle war, gab es dementsprechend wenig zu tun. Seitdem nahm das Arbeitspensum Woche für Woche zu, und ich denke, dass jetzt ein Punkt erreicht ist, an dem die Arbeit ihren normalen Lauf aufgenommen hat. Bisher habe ich hier und da geholfen, die Kinder betreut, die nichts zu tun hatten, und Berichte geschrieben. Heute beginnt der inoffizielle Unterricht bei L’Heure Joyeuse, der Unterricht in den offiziellen Schulen hat bereits begonnen. Es wird ab jetzt einen Aktivitätenplan geben, und ich plane, einen Percussionkurs anzubieten.

Bisher gefällt mir meine Arbeit hier, denn ich kann mit den Kindern arbeiten und aber auch im Büro administrative Aufgaben übernehmen. Wichtig ist, dass ich meine Französisch-und Darijakenntnisse erweitere, um engeren Kontakt mit den Kinder aufzubauen und um in der Lage zu sein, stärker im administrativen Bereich tätig zu sein. Ich freue mich schon darauf, in den nächsten Ausgaben des “Gemeindelebens” von den Entwicklungen in meiner Einsatzstelle zu berichten.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich beim Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim bedanken, das mich bei meinem Vorhaben, einen Freiwilligendienst zu leisten, stark unterstützt!

Liebe Grüβe aus Casablanca,

Euer Matthias

Evang. Kirche Urmitz-Mülheim organisiert Zoo-Besuch für Kinder

Zum Abschluss der Sommerferien organisierten Helferinnen und Helfer der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim einen Aufenthalt für Kinder im Neuwieder Zoo. Bei herrlichem Sommerwetter wurde dann dieser Nachmittag am 9. August für 15 Schülerinnen und Schüler  im Alter von 7 bis 14 Jahren und ihrer Betreuung zu einem besonderen Erlebnis.

Ausgestattet mit einheitlichen Rucksäcken, auch aus Erkennungszwecken,  in denen sich natürlich Getränke und Proviant befanden, wurde man am Ziel von einer Tierpflegerin empfangen, die bei einem Rundgang Details über Art und Lebensweise der einzelnen Tiere erzählen konnte. Dabei ergaben sich eine Menge von Fragen seitens der Kinder, die auf ein breites Wissen über die Tierwelt bei diesen hinwiesen.

Natürlich kam auch die Freizeitgestaltung nicht zu kurz. Spielplatz, Rutschbahn und nicht zuletzt der Streichelzoo fanden reges Interesse und sorgten für Abwechselung und Unterhaltung.

Viel zu schnell verging der Nachmittag und erst kurz vor Schließung der Anlage trat man den Weg nach Hause wieder an.

Was tun, wenn sich einer deiner Freunde verletzt?

Dies war das Thema beim Stammtisch der ehrenamtlich tätigen Jugendlichen der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim.
Ein lustiges Kennenlernspiel am Anfang lockerte die Atmosphäre. Eine Delegation des Jugendrotkreuzes ging auf mögliche Notfälle ein, die im Umgang mit Kindern und Jugendlichen bei Freizeitaktionen auftreten könnten. Fragen wie:

  • Was macht man, wenn ein Kind von einer Wespe in den Hals gestochen wird ?
  • Wie erkenne ich einen Sonnenstich ? Was ist eine Hitzeerschöpfung ?
  • Am Grill verbrannt……Ohje…
  • Wie reagiere ich wenn sich ein Jugendlicher verschluckt und keine Luft mehr bekommt ?
  • Zecke am Arm, und nun ?
  • Wie versorge ich Wunden (mit/ohne Fremdkörper), Brüche oder Verstauchungen/Prellungen ?
  • Wie setze ich einen Notruf ab, wann, wie …?

wurden gemeinsam besprochen, und als Fallbeispiele geübt.

Nach den zwei anspruchsvollen Unterrichtseinheiten wurde zusammen gegessen. Es gab Döner, Pizza und passend bei diesem tollen Wetter, Eis.
„Mit dieser Aktion wollen wir den Teilnehmern mehr Sicherheit in Notfallsituationen geben“ sagt Pfarrerin Stahlecker-Burtscheidt.

Der Termin für den nächsten Stammtisch steht noch nicht fest, es wird einen geben, da sind sich alle einig. Thema: Brainstorming: Welche mögliche Aktionen könnten wir anbieten ?