Klinik-Clowns zu Besuch im Kindergottesdienst

m Kindergottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim wird dieses Jahr für die Klinik-Clowns in Koblenz gesammelt. Um den Kindern einen Einblick zu geben, wofür ihre Spende ist, haben wir die Klinikclowns eingeladen. Spontan sagten zwei Clowns zu, und so konnten wir heute Fiderallala mit dem Schwein Konrad und Trullala mit Herrn Schüchtern, dem Frosch begrüßen.

Die beiden Clowns nahmen ganz schnell Kontakt zu den zahlreich erschienenen Kindern auf. Und unser Thema ging heute-wie kann es anders sein-um Fröhlichkeit und Freude! Hat Jesus gelacht? Sicher, er hat die frohe Botschaft der Nächstenliebe den Menschen gebracht, hat die Menschen geliebt und wurde ja auch viel eingeladen. Würden die Kinder jemanden einladen, der nicht lacht? Nein— meinten die meisten, aber einer sagte: „Ja! Wenn das Kind traurig ist, muss man ihm helfen, damit es wieder froh und fröhlich ist!“

In der Geschichte, die wir vom KIGOteam den Kindern vortrugen, ging es um ein fernes Land, in dem nur Kinder lebten. Sie wollten einen König wählen, aber wen? Den Schnellsten, die Schlauste, den Stärksten, den Reichsten, die Schönste? Da stand ein Kind auf, -gespielt von einem der beiden Clowns- und sagte: „Ich bin fröhlich!“ und die Kinder wählten die Fröhliche zu ihrer Königin.

Gott hat uns die Freude erschaffen und möchte, dass unser Herz sich freut, und wir die Freude und Fröhlichkeit weitergeben.

Wir danken den beiden Clowns für ihren Besuch und freuen uns mitteilen zu können, dass allein heute im Gottesdienst eine große Summe Geld als Kollekte eingegangen ist.

Das KIGOteam

Maritta Thalwitzer mit Simone Billig und Silke Billker

PS: Wer mehr über die Klinik-Clowns erfahren möchte und spenden möchte, kann weitere Infos hier finden: www.klinikclowns-koblenz.de

Filmabend

Filmabend

Nicht alleine, sondern gemeinsam! Natürlich hat es auch seine Vorteile, wenn man alleine einen Film sieht. Keiner redet in die wichtigen Szenen hinein, keiner zappt einfach unvermittelt in ein anderes Programm. Aber manchmal möchte man  über  einen  besonderen  Film vielleicht auch reden, nachdenken, warum einem der Film gefallen oder auch nicht gefallen hat. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, dann kommen Sie. Kommen Sie zu unserem Filmabend. Bringen Sie Freunde mit oder kommen Sie alleine. Es gibt etwas zu Essen, ein Glas Wein. An jedem Filmabend stehen zwei Filme zur Auswahl und dann wird abgestimmt. Unser nächster Abend findet wahrscheinlich am 12. März 2020 um 19.00 Uhr im Paul-Gerhardt-Haus statt. Von Rübenach fährt ein Taxi, wenn Sie sich anmelden.

Ökumenische Adventsfeier in Rübenach am 4. Dezember 2019

Wo waren Sie am 4. Dezember 2019? Vielleicht auch bei unserer Adventsfeier in Rübenach? -Nein? – Schade. Vielleicht kommen Sie ja im nächsten Jahr. Es war ein schöner Nachmittag. Vermutlich nichts Aufregendes, werden Sie denken – Aber wir haben Nähe und Licht erfahren, gemeinsam geredet, gelacht und gesungen. Es gab keine Preise und keine Auszeichnungen – aber wir haben gespürt: Weihnachten naht. Eigentlich war es also doch aufregend und etwas Besonderes – aber anders, als die Welt sich das vorstellt. Vor einem Jahr überlegten Frau Inge Becker aus Rübenach und Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt, ob nicht eine gemeinsame ökumenische Adventsfeier im Evangelischen Haus der Begegnung möglich wäre. Und da so viele im letzten Jahr gekommen waren, wurde auch in diesem Jahr wieder alles vorbereitet und organisiert. Aus dem katholischen Kindergarten kamen die Erzieherinnen mit ihren Kindern und liebevoll vorbereiteten Singspielen, Frau Becker verteilte Nikolauspräsente, Pastor Lucas erzählte eine Geschichte, Pfarrerin Stahlecker-Burtscheidt führte durch das Programm, Frau Thalwitzer begleitete die Lieder und Nico Rösch spielte wunderbar Klavier. Selbstgebackene Kuchen, adventliche Lieder, Gemeinschaft – das ist eine schöne Weise, den Advent zu feiern. Und wo werden Sie im nächsten Jahr sein? Vielleicht bei uns? Lassen Sie sich nicht beirren, wenn wieder unterschiedliche Angaben zum Beginn unserer Veranstaltung in den Zeitungen zu lesen sein werden – das kann immer mal passieren. Rufen Sie uns einfach an – Frau Becker oder Pfarrerin Stahlecker-Burtscheidt werden Ihnen mit Sicherheit sagen können, wann und wo unsere Feier im nächsten Jahr stattfinden wird.

Neues von der Buchmesse

Eintauchen, in fremde Welten, den Mörder jagen, neue Länder kennenlernen, sich in andere Menschen hineinversetzen und staunen – all das gelingt mit einem guten Buch. Jedes Jahr werden Tausende von Büchern gedruckt – welche sind lesenswert? Welche überraschen mich? Uns verändert jede Erfahrung, also auch jede Begegnung, jeder Film, jede Werbung, jedes Buch. Also kommt es auf die Inhalte an – wie möchte ich mich verändern und berühren lassen? Wer hier ein gutes Buch vorzieht, hatte am Dienstag, den 26. November 2019, im Evangelischen Gemeindezentrum Paul-Gerhardt-Haus die Gelegenheit, sich fernab von Hektik und Stress durch Herrn Marquardt von der Buchhandlung Reuffel beraten zu lassen. Organisiert von Herrn Frey, der gemeinsam mit seiner Frau ebenfalls mehrere neue Bücher vorstellte, kam ein Literaturabend zustande, der begeistert hat. Der Ausschuss für Erwachsenenbildung und Ökumene der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim unter der Leitung von Herrn Müller-Rentschler, der den Abend auch moderierte, hatte bewusst vor der Adventszeit Herrn Marquardt angefragt, ob er bereit sei, von der Buchmesse in Frankfurt zu erzählen und neue, interessante Bücher vorzustellen.

Herr Marquardt berichtete zunächst sehr aufschlussreich als „Insider“ über das Geschehen auf der Frankfurter Buchmesse. Das Ehepaar Frey stellte sodann neue Jugendbücher, Krimis und auch anspruchsvolle afro-amerikanische Literatur vor. Herr Marquardt wandte sich schließlich Büchern zu, die aktuell breit diskutiert werden oder noch unbekannt, aber unbedingt lesenswert sind. An dieser Stelle werden die Titel nicht verraten – wer neugierig geworden ist, kann gerne nachfragen oder einfach in unseren Literaturkreis kommen (Tel. 02630-957399). Auf die Nachfrage, ob Lesen denn noch zeitgemäß sein, berichtete Herr Marquardt von aktuellen Büchern, die gerade bei der jungen Generation der 20-30 jährigen sehr beliebt seien. Ein gutes Buch, eine Tasse Tee, ein Sofa – der Advent kann kommen.

Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe

Einstimmiger Beschluss des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz

Koblenz. Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz hat bei seiner Synodaltagung am Samstag (16. November 2019) in Koblenz einstimmig beschlossen, sich eine Resolution der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe zu eigen zu machen und diese in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises am Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) abzukündigen sowie sie der Öffentlichkeit kundzutun.

Resolution

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz nimmt mit größter Sorge zur Kenntnis, dass in unserem Land in offener und in dreister Form antisemitische und judenfeindliche Angriffe vehement zunehmen. Der bewaffnete Angriff auf eine Synagoge in Halle während des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur vom 9. Oktober 2019 und weitere Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Berlin, das Mobben von jüdischen Schülerinnen und Schülern, antisemitische Schmierereien und NS Symbole auf Grabsteinen und Briefkästen, telefonische Drohungen sowie judenfeindliche Kommentare und antisemitische Lieder im Internet und das Delegitimieren des Staates Israel sind gänzlich unerträglich. Das alles nehmen wir nicht stumm hin!

Wir erinnern als Evangelischer Kirchenkreis Koblenz daran, dass auch durch uns als Evangelische Kirche in kirchlicher Lehre und Liturgie über Jahrhunderte hinweg eine antijüdische Haltung verbreitet wurde, die mit zur Durchsetzung des rassistischen Antisemitismus der Neuzeit beigetragen hat. Dieser gefährlichen Tradition im eigenen Haus haben wir mit dem Synodalbeschluss von 1980 der Ev. Kirche im Rheinland zu Umkehr und Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden eine deutliche Absage erteilt. Heute bekennen wir: Antisemitismus und Christentum schließen einander aus. Judenfeindschaft in und außerhalb der Kirche sind nicht zu tolerieren. Wer das Judentum schmäht, schmäht uns heute in gleicher Weise. Auch erinnern wir an die Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948, der jegliche Form des Antisemitismus als Sünde gegen Gott und die Menschlichkeit verurteilt hat.

Wir fordern unsere Gemeinden auf, allen Formen von antisemitischen Taten und Äußerungen in und außerhalb der eigenen Reihen entgegenzutreten. Wir erinnern auch an die in der Verfassung gewährleistete ungestörte Religionsausübung (Art. 4 Grundgesetz) und appellieren an die verantwortlichen Stellen, jüdische Begegnungsstätten zu sichern.

Wir fordern unsere Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortliche auf, auf die Zunahme von Antisemitismus und Judenfeindschaft mit verstärkter Bildung – und Präventionsmaßnahmen zu antworten. In den Schulen, in Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden, darf es kein Verdrängen oder Verharmlosen antisemitischer Vorfälle geben.

Wir ermutigen dazu, geeignete Zeichen der Solidarität und der Pflege guter Beziehungen zu jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn zu setzen.

Wir wollen uns stärker dafür einsetzen, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaften unsere Kirchengemeinden als Orte von spürbarer Solidarität erfahren, in denen ihnen Christinnen und Christen mit Respekt und Anerkennung begegnen.

Resolution: Pfarrer Michael Schankweiler, Synodalbeauftragung Christlich-jüdischer Dialog, Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter. Foto: Tillmann Böhme.

Kinderbibeltag in Rübenach

Die evangelische Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim lud am 26. Oktober zum Kinderbibeltag im Haus der Begegnung ein. Rudi, der Esel und Ruth die Schimpansendame erzählten den Kindern die Geschichte der gekrümmten Frau, die durch Jesus am Sabbat geheilt wurde. Gemeinsam wurde darüber gesprochen, wann die Kinder selbst im Alltag eine gekrümmte Haltung einnehmen und was das bedeutet. Auch konnten einige Kinder erzählen, dass sie diese Haltung oftmals bei anderen wahrnehmen, wenn diese traurig sind. Es wurden Ideen erarbeitet, wie man andere Menschen dabei unterstützen kann, sich wieder aufzurichten. Anhand eines von den Kindern selbst gestalteten Hindernisparcours erlebten die Kinder am eigenen Leib, wie es der gekrümmten Frau vor und nach der Heilung im Leben so ergangen sein muss. Die körperliche Wahrnehmung wurde zusätzlich durch Tanz der gekrümmten Frau erfahrbar gemacht. Am Nachmittag bastelten alle Kinder fleißig mehrere „Stehaufmännchen“, um sie an Menschen, die eines brauchen könnten, zu verschenken. Zwischendurch wurde sich wie üblich mit einem leckeren Mittagessen und nachmittags mit tollen Kuchenspenden durch die Eltern gestärkt. Vielen Dank auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die durch ihre Ideen und ihr Engagement die Kinder- und Jugendarbeit bereichern. Der nächste Kinderbibeltag findet voraussichtlich im Januar in Mülheim-Kärlich statt.

Herbstwerkstatt der Evangelischen Kirchengemeinde Urmitz-Mülheim

Im Oktober verbrachten 22 Kinder einen Tag in der Herbstwerkstatt im Paul-Gerhardt-Haus in Mülheim. Zum Thema „Drucktechniken“ hatte das Team um Jugendleiterin Miriam Hermes tolle Bastelaktionen und verschiedene Spiele geplant. Fleißig wurden Stempel aus Moosgummi und Kartoffeln hergestellt, mit denen im Anschluss Papiere und Stofftaschen bedruckt wurden. Mit der Frottagetechnik wurden mithilfe von herbstlichen Blättern tolle Collagen erstellt. Die Kinder werkelten sehr konzentriert und erzielten wunderschöne Ergebnisse. Stolz übergaben sie ihren Eltern am Ende des Tages ihre Kunstwerke. Wir danken allen ehrenamtlichen Helfern: Jana, Lana, Jannik, Elias, Philipp, Julia, Heike, Hildegard und Patricia.

Unsere evangelische Kirchengemeinde hat wieder einen Jugendausschuss

Endlich nach langer Zeit tagte am 11.9. 2019  der neue Jugendausschuss das erste mal. Zusammengesetzt ist dieser aus Julia Steffens und Celine Alsbach als Ehrenamtliche, Simone Billig und Heiko Steffens aus dem Presbyterium, Pfarrerin Marina Stahlecker-Burtscheidt und Jugendleiterin Miriam Hermes. Julia Steffens wurde als Vorsitzende und Heiko Steffens als Stellvertreter einstimmig gewählt. Die Hauptaufgaben des Jugendausschusses sind die Beratung des Presbyteriums zur Kinder- und Jugendarbeit, Mitwirkung bei der Etaterstellung und die Vernetzung aller Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde. Ein Bild von uns folgt in Kürze. Über Anregungen und Ideen freuen wir uns.

Alle Veranstaltungen der Kinder und Jugendarbeit könnt ihr auf der Homepage finden.

Celine Alsbach