Kindergottesdienst in der Passionszeit – Thema Fastenzeit

Hier ist ein Angebot an unsere Kleinsten in der Gemeinde. Einige Kinder können ja schon lesen, andere brauchen die Hilfe von einem Erwachsenen, der hier vorliest. Danke.

Hallo, liebe Kinder,
ihr habt sicher schon erfahren müssen, was verzichten heißt. Zum Beispiel möchtet ihr ein Eis, aber die Mutter sagt nein. Darauf musst du heute verzichten, es ist noch zu kalt draußen. Oder du möchtest ganz viel Schokolade und Süßigkeiten essen, aber es ist nicht gesund für dich. Erwachsene sagen auch oft: ich bin zu dick, – ich mache eine Fastenkur. Das heißt, man isst weniger und hofft damit abzunehmen. Wir wollen uns heute mit dem Fasten im christlichen Sinne beschäftigen.

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir sprechen gemeinsam:   Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobet der Name des Herrn, sei gelobet der Name des Herrn.

Wir beten:

Lieber Gott, oft ist unser Tagesablauf so gefüllt, dass wir nicht auf andere achten. Jetzt ist die Zeit dafür unser Herz weit zu öffnen undhören, damit wir erkennen, wo wir gebraucht werden, wem wir helfen können. Amen

Lied: Singt das Lied der Freude

Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat. 
Preist ihn, helle Sterne, lobt ihn, Sonne, Mond, auch im Weltall ferne seine Ehre wohnt
.
Singt das Lied der Freude, der Freude über Gott! Lobt ihn laut, der euch erschaffen hat.

Wir denken an alle Kinder, die in der letzten Zeit Geburtstag hatten, und wünschen ihnen alles Gute für das neue Lebensjahr.

Wir können die Eltern bitten eine Spende für die Klinikclowns zu geben. Seht mal auf der Homepage unter der Kindergottesdienstseite, da ist ein Bericht vom Besuch der beiden Clowns bei uns im Kindergottesdienst.

Lied: Du bist da wo Menschen leben

1. Du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist; du bist da, wo Menschen leben, du bist da wo Leben ist.
2. Du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist, du bist da, wo Menschen lieben, du bist da wo Liebe ist.
3. Du bist da, wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist, du bist da wo Menschen hoffen, du bist da, wo Hoffnung ist.

Die Zeit bis Ostern ist die Fastenzeit, – die Zeit, in der wir auf etwas verzichten.
Wir können auf Süßigkeiten verzichten.
Wir können auf Streitigkeiten verzichten.
Und in diesen Wochen müssen wir auf den Umgang mit anderen Menschen verzichten.

Gerade in dieser Zeit, in der eine Zeit eine Krankheit, der Coronavirus, viele Menschen krank werden lässt, merken wir, dass wir auf vieles verzichten müssen, was für uns alle selbstverständlich ist:

Der Kindergarten hat zu. Die Schulen sind geschlossen. Viele Eltern müssen zu Hause bleiben, weil sie nicht zur Arbeit gehen dürfen. Die Kinder dürfen nicht auf den Spielplatz, die Sportplätze und Hallenbäder sind geschlossen, wir dürfen nicht mit vielen Menschen zusammen sein.

Jetzt lernen wir, unsere Zeit anders einzuteilen.
Wir sind zuhause, haben viel Zeit, auch Zeit für Gott.
Wir haben Zeit zu hören und zu sehen, wer ist traurig, wem kann ich helfen.

Die Zeit zuhause ist aber auch eine Zeit, Streitigkeiten zu beenden, zusammen mit dem Bruder, der Schwester zu spielen, auch wenn er oder sie uns z. B. unseren Legobau oder das Puzzle kaputt gemacht hat.

Es ist Zeit die Oma oder den Opa anzurufen, oder ein schönes Bild zu malen und es den Großeltern zu schenken.

Es ist Zeit zu singen, zu basteln und zu beten!

Und das wollen wir nun auch tun:

Kindermutmachlied:

Lalala  lala,   Lalala  la  la,    Lalala  la  lalala,   lalalalalalalala  la la,          Lalala  la  la,   Lalala  la  lalala,   la.
Wenn einer sagt: „Ich mag dich du, ich find dich ehrlich gut“, dann krieg ich eine Gänsehaut und auch ein bisschen Mut.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Ich brauch dich du, ich schaff es nicht allein“, dann kribbelt es in meinem Bauch und fühl mich nicht mehr klein.  Lalala  la  la….
Wenn einer sagt: „Komm, geh mit mir, zusammen sind wir was“, dann wird ich rot, weil ich mich freu`, dann macht das Leben Spaß. Lalala  la  la….
Gott sagt zu dir: „ Ich hab dich lieb und wär so gern dein Freund. Und das, was du allein nicht schaffst, das schaffen wir vereint!“  Lalala la la….      

Wir wollen ein Smiley basteln. Dazu braucht ihr festes Papier, eine Schere, einen Stift, einige Wollfäden und einen Klebestift.

Ihr malt mit Hilfe eines kleinen Tellers zwei Kreise auf das Papier.

Dann schneidet ihr die Kreise mit der Schere aus.

Auf einem Kreis malt ihr einen traurigeren Smiley und auf dem anderen Kreis einen fröhlichen Smiley.

Aus den Wolle schneidet ihr einige Fäden ab und klebt sie auf die Rückseite eines Kreises. Dann klebt ihr beide Rückseiten der Kreise zusammen. Nun seid ihr fertig.

Mit dem lachenden Smiley könnt ihr bei jemanden, der traurig oder allein ist, ein Lächeln hervorzaubern. Und vielleicht seid ihr auch einmal traurig. Dann könnt ihr den traurigen Smiley euren Freunden oder Familie zeigen und sicher von denen Trost erfahren. Und vielleicht auch einen lachenden Smiley gezeigt bekommen.  Also teilt diese Idee mit euren Freunden!

Wir halten Fürbitten:

Wir beten für die Menschen, die krank sind. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für die Menschen, die in dieser Zeit Angst haben, weil sie keine Zukunft für sich sehen.

Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Wir beten für alle Menschen, die zuhause sich einsam fühlen. Sei ihnen nahe und gib ihnen Hoffnung

Gemeinsam beten wir: Vater unser

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen

Wir sprechen unseren Segen mit den bekannten Handbewegungen dazu:

Gott, du bist innen und außen und um mich herum. Gieß deinen Segen aus. Du sollst bei mir wohnen. Ich bin dein Haus.

Und zum Schluss singen wir wie immer:

Gottes Liebe

Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, Gottes Liebe ist so wunderbar, so wunderbar groß. So hoch, was kann höher sein? So tief, was kann tiefer sein? So weit, was kann weiter sein? So wunderbar groß.

Gottes Güte…

Gottes Treue…

Bleibt gesund und Tschüss bis zum nächsten Mal!

Eure Maritta